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Integration
Rucksack

Kinderbetreuung auf hohem Niveau

Bild vergrößernProjekt Rucksack - Folder Winter 2010; Quelle: honorarfreies Pressebild: Stadtgemeinde Salzburg, J. Killer

Projekt Rucksack - Folder Winter 2010; Quelle: honorarfreies Pressebild: Stadtgemeinde Salzburg, J. Killer

Bild vergrößernArzu Erdem Stölzlpark Aigen Itzling; Quelle: honorarfreies Pressebild: Stadtgemeinde Salzburg, A. Hagenauer

Arzu Erdem Stölzlpark Aigen Itzling; Quelle: honorarfreies Pressebild: Stadtgemeinde Salzburg, A. Hagenauer

Bild vergrößernStadtteilmütter 2013; Quelle: honorarfreies Pressebild: Stadtgemeinde Salzburg, A. Hagenauer

Stadtteilmütter 2013; Quelle: honorarfreies Pressebild: Stadtgemeinde Salzburg, A. Hagenauer

Als 'Good Practice-Beispiel' ausgezeichnet
Beim landesweiten Wettbewerb „Zukunftslabor Salzburg2016“ wurde das Rucksack-Projekt, eine Initiative zur Sprachförderung in Kindergärten, in der Kategorie „Good Practice-Beispiele“ ausgezeichnet.
Aus mehr als 90 Einreichungen wurden zehn ausgewählt und mit einem Anerkennungspreis in der Höhe von jeweils € 3.000,- prämiert.
Mit dem Rucksack-Projekt leistet die Stadt sehr erfolgreiche Integrationsarbeit bei den Jüngsten. Was mit einem Pilotversuch im Jahr 2007 begann wird mittlerweile in 18 städtischen Kindergärten umgesetzt. Rund 300 Familien werden das ganze Kindergartenjahr begleitet. Gefördert wird die sprachliche Kompetenz, die Kinder werden bestmöglich auf die Schule vorbereitet. Darüber hinaus gibt es seit einem Jahr die ‚Elternschule‘ in der die Eltern in ihrer Kompetenz in Erziehungs- und Entwicklungsfragen gestärkt werden.

Beim Rucksack-Projekt treffen sich einmal wöchentlich Eltern und bereiten verschiedene Themen vor über die sie zuhause mit ihren Kindern in der Muttersprache sprechen. Das gleiche Thema wird im Kindergarten in deutscher Sprache behandelt. So fördert das Rucksack-Projekt einerseits den Spracherwerb, andererseits die umfassende Integration der Kinder wie auch der beteiligten Mütter und Väter. Die Inhalte drehen sich um Alltagsthemen wie „Essen und Trinken, „Die Jahreszeiten“ oder „Die Farben“ und stellen eine optimale Vorbereitung der Kinder für die Schule dar.

Vermittlung von Bildung, Kultur und Literatur 
Durch die Initiative werden Kinder selbstbewusster und offener. Auch die Eltern werden stärker in das Geschehen im Kindergarten eingebunden und freuen sich über die Wertschätzung, die der Mehrsprachigkeit entgegengebracht wird. Unterstützt werden die Eltern von sogenannten „Stadtteil-Müttern“, die die Rucksack-Gruppen betreuen.

Knapp 3.000 Mädchen und Buben besuchen aktuell die 34 städtischen Kindergärten und 16 Horte. Rund 500 MitarbeiterInnen – PädagogInnen, HelferInnen, Köchinnen und Hausmeister – kümmern sich um ihr Wohl. Das macht die Stadt Salzburg zum größten Anbieter von professioneller und hochqualitativer Kinderbetreuung im Land Salzburg. Die Zahlen machen deutlich, dass die städtischen Kindergärten eine konstant hohe Besuchs- und Betreuungszahl aufweisen und sich großer Beliebtheit erfreuen.

Individuelle Förderung des Kindes
Die Kinder sollen gerne in die Kindergärten kommen. Sie sollen sich wohl fühlen und in ihren Fähigkeiten gefördert werden. Die Stadt verfügt über ein hoch engagiertes, motiviertes und top-ausgebildetes Team, das die Ziele tagtäglich mit Leben befüllen. Kinder und Eltern sind dabei entscheidende ‚Partner‘. Als sozialpädagogische Einrichtung haben Kindergärten einen eigenständigen Erziehungs- und Bildungsauftrag. Sie berücksichtigen vielseitige pädagogische Konzepte und bieten inhaltliche Schwerpunkte – von Sport über Naturwissenschaften, bis hin zu Kunst und Kreativität. Den PädagogInnen ist es außerdem ein besonderes Anliegen eine „Erziehungspartnerschaft“ mit dem familiären Umfeld einzugehen.


Das Wohl des Kindes steht im Mittelpunkt
Jedes Kind ist eine eigenständige Persönlichkeit, das mit all seinen Stärken und Schwächen akzeptiert, geschätzt und gefördert wird. In der pädagogischen Betreuung werden auch die individuelle Entwicklung, die Herkunft sowie die aktuelle Familiensituation und Lebenswelt adäquat berücksichtigt. Es ist eine Selbstverständlichkeit, dass sich die städtischen Kinderbetreuungseinrichtungen zur Integration bekennen und diese über zahlreiche Projekte aktiv fördern. Alle Kinder – so unterschiedlich sie auch sein mögen – sind herzlich willkommen.

Täglich frisch gekocht
Auch das leibliche Wohl der Kleinsten wird in den städtischen Kindergärten großgeschrieben.
In den 19 stadteigenen Produktionsküchen wird täglich frisch gekocht. Eine gesunde, ausgewogene und für die Eltern kostengünstige Ernährung zu bieten, war der Stadt im Kindergartenbereich schon immer ein wichtiges Anliegen.

Noch Fragen?

Stand: 7.8.2017, Richilde Haybäck