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Klöster in der Altstadt

Benediktinenstift Nonnberg

Bild vergrößernStift Nonnberg; Quelle: Stadtgemeinde Salzburg

Stift Nonnberg; Quelle: Stadtgemeinde Salzburg

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Stift Nonnberg; Quelle: Stadtgemeinde Salzburg

Bild vergrößernStift Nonnberg; Quelle: Honorarfreies Pressebild: Stadt Salzburg / Johannes Killer

Stift Nonnberg; Quelle: Honorarfreies Pressebild: Stadt Salzburg / Johannes Killer

Um 715 gründete Rupert auf dem Nonnberg das Benediktinenstift Nonnberg, das heute weltweit älteste dauernd bestehende Frauenkloster. Einst war das Kloster begütert: ihm gehörte im Frühmittelalter auch das Nonntal, dessen Kirche früher eine Filialkirche des Klosters war, und der Raum zwischen Salzach und Leopoldskroner Moor im Süden der Stadt.

Um 1006 brannte die erste Klosterkirche ab. Eine neue Klosterkirche wurde mit Hilfe Heinrich II. im Jahr 1009 vollendet.
Aus dieser Zeit sind der mächtige Kirchturm, Portalteile und das „Paradies" mit seinen Fresken erhalten. Nach dem Brand 1423 wurde die Kirche erst ab 1464 schrittweise wiedererrichtet. Die Kirche ist heute so eine dreischiffige spätgotische Basilika mit einem Netzrippengewölbe. Bemerkenswert ist vor allem der spätgotische Altar aus der Werkstatt des „Hallstätter Meisters“ (um 1515) und besonders sehenswert ist hier auch das mittige gotische Glasfenster hinter dem Altar (1480), gestiftet vom damaligen Bürgermeister Augustin Clanner und der spätgotische Altar (mit neugotischem Beiwerk) aus der Filialkirche Scheffau/Lammer. Das Kloster beherbergt eine bedeutende Sammlung mittelalterlicher Handschriften, gotischer Figuren und Malerei (vor allem spätgotische Altäre).
Besonders bemerkenswert ist das "Faldistorium" (ein Faltstuhl für die Äbtissin, nach 1100 entstanden mit figürlichen Reliefs und Figuren aus Walrossbein) und das Elfenbeinpastorale von 1242.

An der Kirche befindet sich im Süden und Osten ein eingefasster kleiner Friedhof für Angehörige und verdiente Mitarbeiter des Ordens. An der Außenseite der von Wehrmauern umgebenen Hochfläche vor dem Stift befindet sich seit dem 19. Jahrhundert eine Aussichtskanzel, die einen weiten Blick auf die Stadt im Süden und den umgebenden Grünraum gewährt.

Vom Haus Nonnberggasse 10 aus geht der Blick auf den romanischen, später erhöhten Turm der Stiftskirche Nonnberg samt Zwiebelturm des Jahres 1711.

Das Bild zeigt von der Aussichtsterrasse vor der Stiftskirche Nonnberg aus die Kuppel der Erhardkirche und im Hintergrund den Untersberg.
Dr. Reinhard Medicus

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Stand: 18.8.2017, Richilde Haybäck