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Recht & Kontrolle
Gesetze & Verordnungen

Bordellwesen, Salzburger Landessicherheitsgesetz

Das Salzburger Landessicherheitsgesetz  verbietet die Ausübung der Prostitution in Wohnungen sowie auf der Straße. Prostitution darf in Salzburg nur mehr in bewilligten Bordellen ausgeübt werden. 

Für den Betrieb von neuen Bordellen ist nun eine Bewilligung vom Amt für öffentliche Ordnung notwendig.
Dafür müssen persönliche und sachliche Grundvoraussetzungen erfüllt werden. Unter anderem dürfen sich im Umkreis von 300 Metern um den geplanten Bordellstandort keine öffentlichen Einrichtungen wie Kinderspielplätze, Schulen, Kindergärten, Jugendzentren, Sportstätten, religiöse Gebäude, Amtsgebäude, Krankenanstalten, Alten- und Pflegeheime oder Kasernen befinden.  
Im Interesse der Prostituierten und Freier werden regelmäßig Bordellkontrollen durchgeführt und auf die Einhaltung aller rechtlichen Bestimmungen geachtet. Dabei ist es den Vollzugsorganen erlaubt, bei Verdacht auf Prostitution Wohnungen notfalls auch durch Einsatz von Zwangsmaßnahmen zu betreten. 

Verstöße gegen das Verbot der Straßen- und Wohnungsprostitution werden durch die Landespolizeidirektion Salzburg geahndet.
Nach dem Einkommenssteuergesetz 1988 zieht Prostitution, wie jedes andere Gewerbe, auch steuerrechtliche Verpflichtungen von Prostituierten und Bordellbetreibern nach sich. 
Es wird allen Anzeigen nachgegangen, soweit sie in die Zuständigkeit der Bundespolizeidirektion fallen, werden sie umgehend an diese weitergeleitet.

Die legalen Bordelle
Die in der Stadt bestehenden 13 legalen Bordelle werden regelmäßig in Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt überprüft. Das gelte auch für die dort tätigen Mitarbeiterinnen. 

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Stand: 7.8.2017, Richilde Haybäck