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Natur & Umwelt
Festungsberg

Wege auf den Festungsberg

Bild vergrößernDie Clemens Holzmeister Stiege; Quelle: honorarfreies Pressebild: Stadtgemeinde Salzburg, Dr. Reinhard Medicus

Die Clemens Holzmeister Stiege; Quelle: honorarfreies Pressebild: Stadtgemeinde Salzburg, Dr. Reinhard Medicus

Bild vergrößernNonnberger Hund; Quelle: Honorarfreies Pressebild: Stadt Salzburg / Johannes Killer

Nonnberger Hund; Quelle: Honorarfreies Pressebild: Stadt Salzburg / Johannes Killer

Bild vergrößernWeg auf die Festung; Quelle: Honorarfreies Pressebild: Stadt Salzburg / Johannes Killer

Weg auf die Festung; Quelle: Honorarfreies Pressebild: Stadt Salzburg / Johannes Killer

Vom Kapitelplatz auf den Festungsberg 
Am bequemsten gelangt der Besucher mit der Festungsbahn auf den Berg.
Die Aufstiegshilfe überwindet fast 100 Höhenmeter und wurde 1892 als Wasserballast-Bahn in Betrieb genommen. Das in den talfahrenden Waggon gepumpte Almkanalwasser lieferte das notwendige Gewicht, um den aufwärts fahrenden Waggon hochzuziehen, bis 1959 die Bahn auf Elektroantrieb umgestellt wurde. Der Festungsberg besitzt eine vielfältige sehr alte kulturelle Tradition: Die Festungsbahn ist heute die älteste erhaltene Standseilbahn Österreichs. Viel älter ist aber der Reißzug von Nonnberg auf die Burg. Diese weltweit älteste erhaltene Standseilbahn geht auf die Zeit um 1460 zurück und dient heute dem Materialtransport.

Die Talstation der Festungsbahn (Festungsgasse 4) befindet sich im umgebauten Wohnhaus des Komponisten Johann Michael Haydn, dem Bruder von Joseph Haydn.
In der Talstation lohnt sich auch ein Blick in die dortige Ausstellung über die Geschichte des Almkanales, den ältesten erhaltenen Wasserstollen Europas.
Wer die Zeit hat, den Berg selbst zu erkunden, nimmt häufig die Festungsgasse und in der Folge den Hohen Weg, um auf den Berg zu gelangen.
Neben der Festungsgasse führt vom Haus Festungsgasse 6 nächst der Festungsbahn-Talstation aber auch die Michael-Haydn-Stiege auf den Berg.
FestungsBahn: Daten und Fakten
Die FestungsBahn legt auf einer Länge von 198,5 Metern in 54 Sekunden Fahrzeit 99 Höhenmeter zurück. Pro Wagon werden 55 Personen und pro Stunde bis zu 1.850 Personen transportiert. Die FestungsBahn bringt seit 1892 Besucher schnell und sicher auf die Festung Hohensalzburg. Die Bahn ist die älteste noch in Betrieb befindliche Standseilbahn Österreichs.

Über den Nonnberg zur Burg
Vom Inneren Nonntal aus gelangt der Besucher über die Nonnberggasse oder das Erhardgässchen mit seiner ins Mittelalter zurückreichenden Bausubstanz zum Äußeren Nonnbergtor, und damit in die befestigte Stadt. Von dort folgt der Weg der den Berg begrenzenden Wehrmauer um den Berg und führt  vorbei am Stift Nonnberg über den Hohen Weg bis zur Burg. Die Hagenauer-Stiege beim denkmalgeschützten Haus Nonntaler Hauptstraße 24 (Hagenauerhaus) kann von Osten kommend den Weg abkürzen.

Über das Schartentor auf den Berg 
Von Süden führt von der Brunnhausgasse der Hans Sedlmayr Weg zur Lodronschen Stadtmauer und von dort über den Oskar Kokoschka Weg und das Schartentor auf die Festung.
Vom Festspielbezirk und den Toskaninihof gelangt der Besucher über die Clemens-Holzmeister-Stiege und den Dr. Herbert Klein-Weg zum gleichen Tor und zur  Burganlage.

Dr. Reinhard Medicus

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  • Amt für öffentliche Ordnung
    Adresse: Schwarzstraße 44, 5024 Salzburg
    E-Mail: ordnungsamt@stadt-salzburg.at
    • Manuel Kapeller
      Forst- und Jagdexperte
      Stadtjäger und Stadtförster
      Tel: +43 (0)662 8072-2837
      Fax: +43 (0)662 8072-2068
    • Josef Brawisch
      Stadtwald-Experte
      Tel: +43 (0)662 8072-2836
      Fax: +43 (0)662 8072-2068
Stand: 24.3.2017, Richilde Haybäck