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Natur & Umwelt
Kapuzinerberg

Kapuzinerberg

Bild vergrößernKapuzinerberg und Altstadt; Quelle: honorarfreies Pressebild: Stadtgemeinde Salzburg, J. Killer

Kapuzinerberg und Altstadt; Quelle: honorarfreies Pressebild: Stadtgemeinde Salzburg, J. Killer

Bild vergrößernKapuzinerkloster; Quelle: Honorarfreies Pressebild: Stadt Salzburg / Johannes Killer

Kapuzinerkloster; Quelle: Honorarfreies Pressebild: Stadt Salzburg / Johannes Killer

Bild vergrößernKalvarienbergkapelle mit dem alten Pilgerweg zum Kapuzinerkloster; Quelle: Stadtgemeinde Salzburg

Kalvarienbergkapelle mit dem alten Pilgerweg zum Kapuzinerkloster; Quelle: Stadtgemeinde Salzburg

Der Kapuzinerberg  erhebt sich  am rechten Ufer der Salzach 210 m hoch über die Stadt Salzburg und umrahmt  gemeinsam mit dem Mönchsberg und dem Festungsberg die Altstadt der Stadt Salzburg. 

Er ist mit seinen steilen Flanken und seiner breiten Bergkuppe Großteils aus grob geschichtetem Dachsteinkalk aufgebaut. Die Nordflanke des Kapuzinerberges und sein östlicher Ausläufer, der Fürberg bestehen weitgehend aus einem kluftreichen und oberflächlich brüchigen Hauptdolomit. Der Berg hat für die Stadt vielfältige Bedeutungen.

Der Fahrweg auf den Berg und die elf Kalvarienbergkapellen
1596 ließ Fürsterzbischof Wolf Dietrich einen besseren Weg auf den Berg errichten, um die Zufahrt zum künftigen Kapuzinerkloster schon während der Bauzeit zu erleichtern. Die seitlichen Treppen, teils aus dem Fels gehauen, teils aus Untersberger Marmor gefertigt, wurden in den Jahren nach 1744 für den Kalvarienberg errichtet.

Die elf Kalvarienbergkapellen auf dem Kapuzinerberg sind ein volksnahes Zeugnis der Religiosität des 18. Jahrhunderts. Die Figuren dieser Kapellen wurden nach 1740 von namhaften Salzburger Künstlern geschaffen, etwa von Lorenz Hörmbler und von Josef Bergler dem Älteren. Der größte Teil der eindrucksvollen Figuren stammt aber von Joseph Anton Pfaffinger, von dessen Hand auch andernorts in Salzburg nicht wenige Figuren erhalten sind.

Die Andachtsorte gliedern sich in drei Gruppen von je drei Kapellen, zwischen die sich die Kerkerdarstellung der Felixpforte und die große offene Kreuzigungskapelle mit ihren besonders eindrucksvollen Skulpturen einfügen. Drei weitere Kapellen wurden im Umfeld der Kalvarienkapellen errichtet, von denen zwei erhalten sind, sodass dort ursprünglich 14 Kapellen vorhanden waren.

Basteiweg
Der Basteiweg an der Südseite des Berges wurde vom Salzburger Stadtverein in den Jahren nach 1929 errichtet. Ursprünglich bestand hier ein Weg für die Soldatenschaft. Der Weg bietet an einigen Stellen eine gute Aussicht auf die Altstadt.

Doblerweg
Dieser Weg führt seit 1883 vom östlichen Ausläufer des Fürberges - vorbei an den letzten Resten der einstigen Lodronschen Wehranlage - zum Franziskischlössl. Der obere Teil des Wanderweges führt dort aufwärts, wo sich in fürsterzbischöflicher Zeit eine Soldatenstiege befand. Benannt ist der Weg nach einem von 1815-1879 dort wohnhaften Metzgermeister. Über die Verdienste des Metzgers für die Kapuzinerberg-Wege ist wenig bekannt.

Die Imbergstiege zur Imbergkirche und weiter auf den Berg bestand schon im Mittelalter.

Dr. Reinhard Medicus

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Stand: 24.3.2017, Richilde Haybäck