Zuschuss für Lernmittel

Die Stadt Salzburg gewährt Zuschüsse für Schüler*innen einkommensbenachteiligter Eltern bzw. Erziehungsberechtigter mit Hauptwohnsitz in der Stadt Salzburg (Erziehungsberechtigte und Schüler*innen), die eine städtische allgemeinbildende Pflichtschule (Volks-, Mittel-, Sonderschulen sowie Polytechnische Schule) im Bezirk Salzburg-Stadt besuchen.

Die Höhe der Lernmittel-Förderung leitet sich vom jeweils geltenden Richtsatz des Salzburger Sozialunterstützungsgesetzes ab. Eltern, die Leistungen über das Sozialamt beziehen, erhalten die Zuschüsse für Lernmittel vom Sozialamt und müssen diese auch in der Zeit von 01.07 – 31.10 dort beantragen.

Voraussetzung ist ein Hauptwohnsitz in der Stadt Salzburg.

Folgende Unterlagen sind in KOPIE erforderlich:

  • Einkommensbestätigungen aller im Haushalt lebender Personen (letzten 3 aktuellen Nettolohnbestätigungen, Bescheid des SUG + Berechnungsblatt, Karenzgeldbestätigung, Arbeitslosengeld, Pensionsbezug, Krankengeld, Pflegeelterngeld, Studienbeihilfe….)
  • Alimentationsnachweis (auch Waisenpension, Unterhaltsvorschuss, ….)
  • Angabe über die monatliche Wohnungsmiete, einschließlich Betriebskosten (vergebührter Mietvertrag,  aktuelle Vorschreibung….)
  • Unterlagen über Mietenstützung (z.B. Wohnbeihilfe)

Bei Selbständigkeit:

  • Letztgültiger Kontoauszug der zuständigen Sozialversicherungsanstalt (max. 3 Monate)
  • Entnahmebestätigung vom Steuerberater

Ansuchen für Lernmittel und Zuschüsse für Schulveranstaltungen können von Schulbeginn bis zum letzten Werktag im Oktober des laufenden Schuljahres eingebracht werden. Anträge für Zuschüsse zur ganztägigen Betreuung und Mittagessen können von Schulbeginn bis Mitte Oktober eingebracht werden.

Für Anträge, die nur das 2. Semester eines Schuljahres betreffen, gilt eine Frist bis Mitte März.

Bei verspäteter Einbringung besteht kein Anspruch auf Förderung.

Bei Härtefällen, wie plötzliches Ableben oder schwere, längere Erkrankung eines Elternteiles, Nichtleistung von Alimentationszahlungen durch den Kindesvater (-mutter), überraschende Arbeitslosigkeit der Erziehungsberechtigten u. ä., kann das bearbeitende Amt für Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen nach Bekanntgabe der Änderung innerhalb von vier Wochen nach eingehender Prüfung den Antrag außerhalb der gesetzten Fristen zulassen.

In Zeiten von Corona wird ersucht, die Anträge per Post, über den Amtspostkasten(Stiegengeländer Haupteingang Mozartplatz 6) oder vorzugsweise online über skb@stadt-salzburg.at einzubringen. Eine Antragstellung vor Ort ist nur mehr in Einzelfällen und nach telefonischer Vereinbarung möglich.