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Sicherheitstipps

#9 Egal, in welchem Alter ich bin – Gewalt ist immer ein No-Go

In den Nachrichten hört man immer wieder davon, wie ältere Menschen als gutgläubige Opfer eingestuft und in Betrugsfälle verwickelt werden. Von der Internet-Falle bis zu „Hausbesuchen“ mit bitterem Ende kommen immer wieder Straftaten an die Öffentlichkeit. Deswegen ist es besonders wichtig, Acht zu geben, wem man die Türe öffnet. Das Frauenbüro der Stadt Salzburg stellt Tipps und Tricks zur Verfügung, um in solchen Situationen richtig zu reagieren – egal, in welchem Alter.

Ich muss nicht jedem die Haustüre öffnen
Natürlich hat nicht jeder hilfsbereite Mensch die Absicht, zu betrügen. Trotzdem sollte man einen kritischen Blick auf unbekannte Personen werfen, die an der Haustüre klingeln.

  • Lassen Sie niemals fremde Personen in Ihre Wohnung. Egal, als was sich diese ausgeben – als Handwerker*in, Beamt*in oder lang verschollene Verwandte.
  • Schauen Sie zuerst durch den Türspion, wenn es läutet.
  • Kommen unangemeldet Handwerker*innen oder Vertreter*innen von Vereinen, verlangen Sie einen Ausweis und fragen Sie zusätzlich bei der jeweiligen Firma telefonisch nach.
  • Tragen Sie den Wohnungsschlüssel nicht in der Handtasche, sondern am Körper.
  • Führen Sie keine hohen Bargeldbeträge mit sich.

Gewalt in der Familie  
Nehmen Sie es nicht hin, wenn Sie von Familienmitgliedern beschimpft oder bedroht werden. Auch das ist eine Form von Gewalt. Ebenso, wenn man Druck auf Sie ausübt. Sprechen Sie mit vertrauten Menschen darüber oder holen Sie sich Unterstützung in einer Beratungsstelle. Sie haben das Recht, sich gegen sexuelle Bedrängung und Gewalt in Ihrer Ehe oder Partnerschaft zu wehren!

Wenn Sie betroffen sind, nutzen Sie die jeweiligen Notrufe und Beratungseinrichtungen. Diese Stellen sind für Sie da!

Gewaltschutzzentrum Salzburg: 0662 87 01 00

Frauennotruf Salzburg: 0662 88 11 00

Frauennotruf Innergebirg: 0664 500 68 68

Noch Fragen?

Stand: 25.3.2019, Richilde Haybäck