Hintergrundbild
Wirtschaft & Umwelt
 
Sicherheit & Gesundheit
Tierseuchen - Bekämpfung

Vogelgrippe - Haustiere

Um auch eine Infektion des Menschen mit Krankheiten, die von Heimtieren auf den Menschen übertragen werden können, zu vermeiden, empfehlen sich in erster Linie allgemeine Hygienemaßnahmen bei der Haltung und Pflege sowie anderem Kontakt mit Tieren. Daher weist das Amt für öffentliche Ordnung auf Empfehlungen hin, die in jedem Fall dem Schutz des Menschen im Zusammenleben mit Haustieren dienen, um ein gesundes Miteinander zu sichern.

Katzenkisten mit Einmalhandschuhen reinigen
Krankheitserreger werden vom infizierten Tier vor allem mit Kot, Harn, Tröpfchen beim Niesen etc. bzw. Speichel und Ausfluss  aus dem Mund-Nasenbereich ausgeschieden und direkt oder indirekt auf andere Tiere oder den Menschen übertragen. Die Reinigung der Toilettenkisten, insbesondere von Katzen, aber auch der übrigen Heimtiere, sollte nur mit durch Einmalhandschuhen oder ähnlichem geschützten Händen vorgenommen werden.

Einstreu-Staub vermeiden
Beim Wechseln der Einstreu sollte Staubentwicklung möglichst vermieden werden, da mit dem Staub auch kleinste Kotpartikel mit eventuell vorhandenen Viren, Bakterien und Parasiten eingeatmet werden können, die dann unter Umständen eine Infektion verursachen können.

Käfige und Kisten gehören nicht in den Wohnbereich
Katzenkisten und Vogelkäfige sollten weiters nicht in der Küche und dem Speisezimmer aufgestellt werden, damit die Gefahr einer Verunreinigung von Speisen, Geschirr, Küchenmobilar, etc. durch Staubentwicklung beim Flügelschlagen bzw. Scharren der Katzen nach dem Kotabsetzen vermieden wird.

Die bewährte Regel wird wieder hoch aktuell:
Vor dem Essen Hände waschen!
Bei Kontakt mit Tieren sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, vor dem Verzehren von Lebensmitteln die Hände mit Seife und warmen Wasser gründlich zu reinigen.

Engen Kontakt mit erkrankten Haustieren grundsätzlich meiden und einen Tierarzt aufsuchen
Voraussetzung dafür ist eine sehr hohe Infektionsdosis, die vermutlich nur in Einzelfällen bei sehr intensivem Kontakt mit erkrankten Tieren, wie etwa deren Tötung durch Biss oder Auffressen, erreicht werden kann. In der Regel werden erkrankte Katzen nur geringfügige Krankheitserscheinungen, die sich in Form von Symptomen wie bei einer Erkältung mit Schnupfen (Augentränen, Niesen, Husten, in schwereren Fällen auch höheres Fieber, Appetit- und Antriebslosigkeit) äußern können, aufweisen. Sollten derartige Symptome bei Katzen festgestellt werden, sollte zur Sicherheit ein Tierarzt aufgesucht werden. Im Umgang mit erkrankten Katzen sollte allzu enger Kontakt, vor allem mit dem Gesichtsbereich, vermieden werden und nach jedem Berühren zumindest die Hände gewaschen und diese wenn möglich mit  Desinfektionsmitteln desinfiziert werden.

Streunerkatzen nicht ins Haus lassen
Da streunende Katzen bei der Weiterverbreitung von Katzenkrankheiten und Tierseuchen eine große Rolle spielen, sollten Streunerkatzen nicht in das Haus oder die Wohnung eingelassen werden und auch nicht mit dem gleichen Futtergeschirr bzw. an der gleichen Stelle wie die eigenen Katzen gefüttert werden, da hierbei ebenfalls Infektionsmöglichkeiten bestehen. Derzeit besteht aufgrund der aktuellen Situation aber keine Veranlassung, Katzen außerhalb von ausgewiesenen Schutzgebieten und außerhalb  von Schutzzonen im Umkreis von Gewässern nicht frei laufen zu lassen.

Verendete Katzen und Vögel nicht mit bloßen Händen berühren
Verendete Katzen sollten, ebenso wie Vögel oder andere Tiere, nie mit bloßen Händen berührt werden. Im Bereich der Landeshauptstadt Salzburg werden auf öffentlichen Flächen aufgefundene tote Wild- und Heimtiere nach entsprechender Meldung durch die Berufsfeuerwehr bzw. durch das Markt- und Veterinäramt abgeholt.

Noch Fragen?

  • Amt für öffentliche Ordnung
    Adresse: Schwarzstraße 44, 5024 Salzburg
    E-Mail: ordnungsamt@stadt-salzburg.at
    • Ing. Mag. Christian Schwarz
      Geflügelpest - "Vogelgrippe"
      Sachbearbeiter Veterinärrecht
      Tel: +43 (0)662 8072-3417
      Fax: +43 (0)662 8072-2068
Stand: 7.8.2017, Richilde Haybäck