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Bewährtes Sicherheitskonzept für Magistrats-Sozialabteilung

Weniger kritische Situationen, im Ernstfall rasche Hilfe
 
Do, 7. Februar 2019

Die tödliche Messerattacke auf den Leiter des Sozialamts in der Bezirkshauptmannschaft Dornbirn hat heute auch bei den KollegInnen in der Sozialabteilung des Magistrats Entsetzen und Betroffenheit ausgelöst. „Der Fall zeigt aber wieder, wie richtig wir in Salzburg schon vor fünf Jahren mit unserem speziellen Sicherheitskonzept für die Sozialabteilung gelegen sind“, sagt Vizebürgermeisterin und Sozial-Ressortchefin Anja Hagenauer. Denn die Arbeit mit teilweise „schwierigen“ KlientInnen ist für die MitarbeiterInnen im Amt schon fordernd genug. „Als Dienstgeber sind wir es daher diesen KollegInnen schuldig, bestmöglichen Schutz und rasche Unterstützung bei Eskalationen zu bieten“ ergänzt Hagenauer – diesmal auch in ihrer Rolle als Personal-Ressortchefin.

Die Sozialabteilung der Stadt hat für ihre Büroräume und Schalterbereiche im Kieselgebäude an der St. Julienstrasse bereits im Jahr 2014 nach einigen kritischen Situationen im Parteienverkehr für das Sozial- Jugend- und Wohnungsamt ein umfangreiches Sicherheitskonzept implementiert. Es umfasst Schulungen durch den kriminalpolizeilichen Beratungsdienst, freiwillige Selbstverteidigungskurse, mobile Alarmgeräte, interne Alarmierung per Telefonschaltung, eine Alarmschaltung direkt zur Polizei, Brandschutz-Optimierung sowie räumliche Adaptierungen. „Bei der Neugestaltung unseres Info-Centers Soziales wurde dem Rechnung getragen, es erfüllt auch die Funktion einer Sicherheits-Schleuse“, erklärt Sozial-Abteilungsleiter DDr. Winfried Wagner. Insgesamt, so Wagner, hat sich das Sicherheitskonzept bewährt: „Die Zahl der kritischen Situationen ist weniger geworden, im Ernstfall sind MitarbeiterInnen besser geschützt und erhalten rasche Hilfe“.


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Stand: 7.2.2019, Johannes Greifeneder