Gemeinschaftsgarten auf der Stadionwiese startet

Dienstag, 22.06.2021
Bgm.-Stv. Unterkofler: „Ein Projekt, das zusammenschweißt“
Hochbeete für den Nachbarschaftsgarten
v.l.: Christian Stadler (Stadt:Gärten), Bgm.-Stv. Barbara Unterkofler, Theo mit Mutter Angelika, Andrea Hohenwarter (BWS Lehen).

Auf der Stadionwiese in Lehen geht nun der 7. Nachbarschaftsgarten der Stadt Salzburg in Betrieb. Bürgermeister-Stellvertreterin Barbara Unterkofler, Christian Stadler (Leiter Stadt:Gärten), Christian Reisinger und Andrea Hohenwarter (beide Bewohnerservice Lehen) verlosten die Beete an die interessierten „Gärtner*innen“ aus der unmittelbaren Nachbarschaft.

„Über dieses Stadtteilprojekt in Lehen freue ich mich ganz besonders: Die Stadionwiese bekommt eine neue Nutzungsmöglichkeit: Rund um die 24 Beete wird eine neu Gemeinschaft entstehen, es ist ein Projekt, das zusammenschweißt. Der Gemeinschaftsgarten wird die Qualität, Stimmung und Dynamik hier verändern. Ihn gemeinsam zu pflegen kann sehr positiv wirken und stärkt das soziale Miteinander. Die Stadt stellt bis auf die Pflanzen alles zur Verfügung“, freut sich Unterkofler mit den Anrainer*innen über den Start.

Eine besondere Herausforderung war die Statik der unter der Stadionwiese liegenden Tiefgarage, die aber gemeistert werden konnte. Zudem wurde vor Ort ein neuer Wasseranschluss installiert.

Nach einer Testphase, in der die Hobbygärtner*innen noch die Regeln für das Zusammenarbeiten gemeinsam festlegen, wird der provisorische Zaun durch einen fixen ersetzt werden. Zudem stellt das Gartenamt 500 Euro für den ersten gemeinsamen Einkauf von Werkzeug zur Verfügung.

Das Projekt wurde bei einer von Unterkofler vor etwa neun Monaten initiierten Anrainer*innen-Versammlung gemeinsam festgelegt. Errichtet wurde der neue Gemeinschaftsgarten rund um die Terrasse der TriBühne Lehen. Unterhalb des Terrassen-Vorbaus ist ein Verschlag mit Platz für Gerätschaften entstanden. Erfreut über den – covid-bedingt mehrmals verschobenen – Auftakt zum gemeinsamen „Garteln“ zeigten sich auch die neuen Betreuer*innen der Hochbeete. „Ich habe keinen Balkon, jetzt kann ich endlich Gemüse selbst anbauen“, erklärte ein Anrainer seine Motivation, sich dem Projekt anzuschließen. Und eine Mutter zweier Söhne strahlte: „Etwas Wachsen zu sehen ist das Schönste, wir lieben die Natur.“

Stefan Tschandl