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Wirtschaft & Umwelt
 
Abfall & Abwasser
Abfall -ABC: mit detaillierten Informationen

Zigarette als toxische ‚Bombe’

Bild vergrößernStraßenreinigung; Quelle: Honorarfreies Pressebild: Stadt Salzburg / Johannes Killer

Straßenreinigung; Quelle: Honorarfreies Pressebild: Stadt Salzburg / Johannes Killer

Bild vergrößernLiefering Salzachsee-Süd; Quelle: Honorarfreies Pressebild: Stadt Salzburg / Christoph Mayerhofer

Liefering Salzachsee-Süd; Quelle: Honorarfreies Pressebild: Stadt Salzburg / Christoph Mayerhofer

Bild vergrößernZigarettenstummel; Quelle: Stadtgemeinde Salzburg

Zigarettenstummel; Quelle: Stadtgemeinde Salzburg

Die Zigarette schädigt schon VOR dem Rauchen,
weil Tabak meist in großen Intensiv-Monokulturen angebaut wird und beim Anbau giftige Pflanzenschutzmittel zum Einsatz kommen.
Außerdem ist der Boden nach wenigen Jahren ausgelaugt und das nächste Stück Wald wird gerodet. Im Gegensatz zu anderen Genussmitteln wie Kaffee oder Tee gibt es so gut wie keinen Tabak aus fairem Handel.

Zigarettenstummel gehören in den Aschenbecher - der erkaltete Inhalt ist im Restabfall zu entsorgen!

Zigaretten schaden aber auch NACH dem Rauchen, denn sie bestehen aus Umhüllungspapier, Tabakresten und dem Filterkörper aus Zelluloseacetatwatte getränkt mit Teer, Nikotin und zahlreichen giftigen Schwelrückständen. Bis zu 4.000 schädliche Stoffe sind in einem Zigarettenstummel zu finden.

Für ein Kleinkind können drei 'verspeiste' Kippen tödlich sein. DAHER: Keine Kippen auf die Straße werfen! 
Kinderspielplätze rauchfrei halten!

Durch den Regen gelangen Nikotin, Dioxin, Formaldehyd und Cadmium in unser Grundwasser. Beinahe an jedem Ort des Planeten findet man Zigarettenstummel. Sie beeinflussen das Leben von Mensch, Tier und Pflanze. Man fand sie sogar im Magen-Darm-Trakt von Fischen, Vögeln, Walen, Meeresschildkröten und Landsäugetieren.

Forum für Freunde der Meere und Freunde der Natur: Eine Zigarettenkippe braucht 400 Jahre, um im Meer definitiv zu verrotten.  

mare-mundi.eu: Unsere Welt – Dein Aschenbecher?

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Stand: 13.7.2018, Richilde Haybäck