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Öffentliche Beleuchtung

Mehr Sicherheit auf Schutzwegen

Bild vergrößernMehr Sicht auf Schutzwegen; Quelle: Honorarfreies Pressebild: Stadt Salzburg / Johannes Killer

Mehr Sicht auf Schutzwegen; Quelle: Honorarfreies Pressebild: Stadt Salzburg / Johannes Killer

Öffentliche Beleuchtung Projekt „City Light Salzburg – Schutzwegoffensive 2025“
Leitprojekt zur Erhöhung der Sicherheit auf Schutzwegen in den Dunkelstunden durch Verbesserung der Sichtbarkeit querender Fußgänger und Radfahrer, besonders im Bereich von Schulen und Schulwegachsen.

Durch den Einsatz spezieller, hocheffizienter LED Leuchten mit eng gefasstem Lichtkegel und hoher – für die Autofahrer*innen blendfreier - vertikaler Lichtstärke wird auch bei schlechten Sichtbedingungen (Regen, Schneefall, Nebel) der Kontrast und damit die Sichtbarkeit querender Fußgänger- und Radfahrer*innen massiv gesteigert.

Damit kann die Stadt die Sicherheit auf den Schutzwegen - besonders auf Schulwegen und Radwegachsen - weiter verbessern.

Umgesetzt werden soll das Projekt von 2018 bis 2025.
Umbau und Kosten/Jahr betragen € 70.000.
Die Gesamtkosten des Projektes liegen bei € 560.000.
 
Der Verkehr in Städten nimmt ständig zu und verlagert sich auch durch geändertes Freizeitverhalten bis tief in die Nacht. Mehr Verkehr bedeutet auch mehr Belastung und höhere Anforderungen an die einzelnen Verkehrsteilnehmer*innen. Die Blendung aus dem Gegenverkehr durch stärkere Kfz-Scheinwerfer sowie die Ablenkung durch Lichtwerbung und neue Medien (Handy, Navi, Bedienungsbildschirme moderner Kfz, etc.) steigen massiv an.

Sinkende Aufmerksamkeit bedeutet immer steigende Unfallgefahr. Zudem sinkt mit zunehmendem Alter die Sehleistung des Auges, die Empfindlichkeit gegen Blendung steigt stark an. Das alternde Auge braucht erheblich mehr Licht als ein junges Auge, um die Sehaufgaben im Verkehrsgeschehen gleich sicher bewältigen und entsprechend schnell reagieren zu können. Im Bereich der Schutzwege bedeutet das ein Problem beim rechtzeitigen Erkennen querungswilliger oder querender Personen/Radfahrer*innen und damit auch bei der Anhalte-Bereitschaft. Daher ist es notwendig, etwa ein Viertel der 1.200 Schutzwege in der Stadt lichttechnisch aufzurüsten.

Ein Blick in die Verkehrsstatistik zeigt, dass - bezogen auf die Verkehrsdichte - überproportional viele Unfälle mit Fußgänger*innen in Dunkelstunden auf Schutzwegen passieren. Auch der Verletzungsgrad ist durchwegs schwerer als am Tag. „Schutzwege“ brauchen deshalb eine besonders gute Beleuchtung (festgelegt in der verbindlichen ÖNorm O1051).

Noch Fragen?

Stand: 14.5.2018, Richilde Haybäck