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Öffentliche Beleuchtung

Öffentliche Beleuchtung

Bild vergrößernStadt Salzburg nachts; Quelle: Honorarfreies Pressebild: Stadt Salzburg / Johannes Killer

Stadt Salzburg nachts; Quelle: Honorarfreies Pressebild: Stadt Salzburg / Johannes Killer

Salzburg zeigt mit sehr unterschiedlichen Pilotprojekten neue Wege auf, um die geforderten und auch selbst gesteckten Umwelt- und Klimaschutzziele zu erreichen. Allein mit dem Energie-Kontrollsystem ist es möglich, gezielte Maßnahmen zu setzen und so pro Jahr rund 560.000 Euro an Energiekosten bzw. 2.300 Tonnen Co2 einzusparen. Ein weiteres Leuchtturmprojekt ist das neue Sportzentrum Nord: Es erzeugt als Plusenergiegebäude jedes Jahr mehr Energie als es verbraucht!

Mehr als 3.200 leistungsstarke, konventionelle Straßenleuchten auf den Hauptstraßen der Stadt sind bereits seit rund 15 Jahren mit einer Nachtabsenkung ausgestattet (Einsparung ca. 30 bis 40 Prozent). Beim Projekt „Stadtlicht 2020“ werden die 6.000 ineffizientesten Straßenleuchten auf LED Technologie mit der Möglichkeit mehrstufiger Nachtabsenkung getauscht: Einsparpotential ca. 60 Prozent gegenüber dem Bestand.

Bewegungsgesteuertes Licht
Hier werden Leuchten getestet, die auf Annäherung von StraßennutzerInnen reagieren. Wird die Verkehrsfläche nicht genutzt, ist die Lichtstärke auf 15 Prozent des von der Norm vorgeschriebenen Wertes reduziert. Nähert sich eine Person zu Fuß, mit dem Rad oder ein Kfz, reagiert die Anlage und erhöht die Beleuchtungsstärke auf 100 Prozent. Nach Verlassen des Erfassungsbereiches regelt die Anlage sanft und kaum sichtbar wieder auf das Grundniveau von 15 Prozent. In wenig befahrenen Straßen, auf Geh- und Radwegen kann mit dieser Technologie etwa 80 Prozent Energie eingespart und das unerwünschte Streulicht für Nachbarschaft und Umwelt drastisch reduziert werden.
Aktuell reagieren mehr als 170 Lichtpunkte auf die Straßennutzer*innen.

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Stand: 19.8.2019, Richilde Haybäck