Quelle: Johannes Killer

Sozial-Gemeinschaftliche Urnengrabstätte

Jeder Mensch hat Anspruch auf eine würdevolle letzte Ruhestätte

Verstorbene, die keine Angehörigen oder keine Menschen haben, die sich um eine Grabstelle kümmern können oder möchten, finden hier ihre letzte Ruhestätte.

Dieses Grab schafft einen Ort des Erinnerns für Menschen, die nicht immer in der Mitte der Gesellschaft standen oder an ihr teilhaben konnten. Inmitten des Friedhofs erhalten sie einen würdevollen Platz – in einem liebevoll sanierten und gepflegten Gemeinschaftsgrab.

Für rund 80 Bestattungen pro Jahr übernimmt die Stadt Salzburg die Kosten – mit steigender Tendenz. Dabei handelt es sich häufig um Menschen in besonderen Lebenssituationen: etwa verwitwete Personen ohne Angehörige oder Verstorbene, deren Familien oder Bekannte nicht bereit oder nicht in der Lage sind, die Kosten einer Bestattung zu übernehmen und sich um eine Grabstelle zu kümmern.

Die Namen der Verstorbenen bleiben sichtbar und sind vor Ort angebracht – als Zeichen des Erinnerns und der Wertschätzung.

Urnenverabschiedungs-Zeremonien

Überkonfessionell und sozialgemeinschaftlich
Die sozialgemeinschaftliche Urnengrabstätte.
Sozialgemeinschaftliche Urnengrabstätte

Mehrmals im Jahr finden überkonfessionelle sozialgemeinschaftliche Trauerfeiern statt, die gemeinsam von Trauerredner Anton Elsenhuber sowie evangelischen und römisch-katholischen Kirchenvertretern gestaltet werden.

Termine 2026

jeweils mittwochs um 15:00 Uhr

  • 25. März
  • 24. Juni
  • 30. September
  • 23. Dezember

Ort
Feuerhalle beim Krematorium am Kommunalfriedhof Salzburg