Nachruf Franz Hufnagl

Wir nehmen Abschied von einer mutigen, engagierten Stimme für Barrierefreiheit und Inklusion in unserer Stadt. Als Mitglied des Behindertenbeirates – seit den 1990er Jahren – setzte er sich unermüdlich dafür ein, die Stadt Salzburg zugänglich, barrierefrei und inklusiv für alle zu gestalten. Mit Leidenschaft, Fachwissen, Empathie und Humor hat er Barrieren abgebaut, zugehört, verhandelt und Brücken gebaut zwischen Politik, Initiativen und den Menschen, denen er helfen wollte.
Sein unermüdlicher Einsatz zeigte sich in konkreten Projekten, in denen er Barrierefreiheit nicht als Randthema, sondern als Grundrecht verankerte. Erinnern wir uns nur an die Begehungen für den neugebauten Radweg in der Reichenhallerstraße oder aktuell in der Franz-Josef-Straße. Er erinnerte daran, dass eine inklusive Stadt nicht nur physische Zugänge meint, sondern auch Teilhabe, Selbstbestimmung und Würde für jede und jeden. Seine ruhige, konstruktive und humorvolle Art, seine Klarheit in Argumenten und sein offenes Ohr für unterschiedliche Perspektiven machten ihn zu einem geschätzten Partner.
Seiner Vision, einer barrierefreien und inklusiven Stadt, in der alle Menschen gleichberechtigt leben können, bleibt Antrieb und Orientierung für alle, die nachfolgen.
Wir danken Franz Hufnagl für seine geleistete Arbeit, seine Inspiration und seinen menschlichen Umgang. Er wird uns sehr fehlen!
Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt seiner lieben Frau, seinen Kindern, Freundinnen und Freunden sowie allen, die von seinem Engagement geprägt wurden.
InfoZ