Quelle: Alexander Killer

Gewaltfreie Stadt Salzburg

Gegen Gewalt - deutlich sichtbar im öffentlichen Raum

Jugendliche sprühten eine Art „gewaltfreie Zeitung“ an die längste Graffiti-Wand Salzburgs in der Wallnergasse. Die jungen Teilnehmer*innen bekamen dort Input zum Thema Gewalt und Gewaltprävention und es konnte ausreichend diskutiert und philosophiert werden. Das fertige Kunstwerk wird an dieser häufig frequentierten Stelle lange zu sehen sein.

Gewalt ist im Jahr 2020 um 39 Prozent gestiegen

Gewalt ist meist nicht sichtbar. Sie findet im Verborgenen statt, versteckt hinter Türen und Wänden. Doch Gewalt passiert. Auch in der Stadt Salzburg. Laut der Kinder- und Jugendhilfe ist die Zahl der akuten Gefährdungsabklärungen – das sind Meldungen von Institutionen und Privatpersonen zu Vernachlässigung, Gewalt und sexuellem Missbrauch an Kindern und Jugendlichen – im Jahr 2020 um 39 Prozent gestiegen. Die Umstände der Corona-Pandemie hat die Lage hier noch zusätzlich verschärft.

Die Stadt hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, Gewalt „sichtbarer“ zu machen und darauf hinzuweisen, dass auch Salzburg leider nicht „gewaltfrei“ ist.

Traurig, aber wahr: Die Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in der Stadt Salzburg nimmt zu.
Die Zahl der akuten Gefährdungsabklärungen – das sind Meldungen von Institutionen und Privatpersonen zu Vernachlässigung, Gewalt und sexuellem Missbrauch an Kindern und Jugendlichen – sind 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 39 Prozent gestiegen. Benachrichtigungen über Misshandlungen und Gewalt haben gar um 61 Prozent zugenommen.

Wir wollen etwas dagegen tun!
Die Expert*innen der Kinder- und Jugendhilfe und der Kids-Line sind für euch da, wenn ihr Hilfe braucht.

  • Kinder- und Jugendhilfe: 0664-8072 1 3993
  • kids-line.at: 0800 234 123