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Natur & Umwelt
Gesundheitszustand

Wesentliche Vitalitätsfaktoren

Bild vergrößernVerparkte Baumscheibe; Quelle: Mag. Günther Nowotny

Verparkte Baumscheibe; Quelle: Mag. Günther Nowotny

Bild vergrößernSchadbild einer Platanen-Netzwanze; Quelle: Mag. Günther Nowotny

Schadbild einer Platanen-Netzwanze; Quelle: Mag. Günther Nowotny

Bild vergrößernHellbrunner Allee; Quelle: Mag. Günther Nowotny

Hellbrunner Allee; Quelle: Mag. Günther Nowotny

Der Gesundheits- bzw. Vitalitätszustand der rund 21.000 Salzburger Stadtbäume, welche auf öffentlichem Grund stehen, ist durchwegs sehr gut.
Das Gartenamt versucht die Baumstandorte insbesondere bei Neupflanzungen möglichst gut vorzubereiten, um den Bäumen eine möglichst lange und vitale Lebensdauer zu ermöglichen.

Die Gesamtnote der Vitalitätsbeurteilung ist mit 1,8 erfreulicherweise sehr gut. 
(Quelle: Städtischer Baumkataster 2010, n = 19.000)

Eine hohe Baumvitalität ist neben der verbesserten Regenerationsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit der Bäume auch für deren ökologische Leistungen ausschlaggebend. Die ‚Wohlfahrtswirkung’ der Bäume spielt gerade im urbanen Raum eine immense Rolle: Bäume bewirken einen Klimaausgleich, regulieren den Wasserhaushalt, reinigen Wasser und Luft, mindern Lärm und stellen für den Menschen einen Wohlfühlfaktor dar. So 'leistet' ein ca. 20 Meter hoher gesunder, also vitaler Laubbaum folgendes pro Tag:

  • CO2-Bindung: 9.400 Liter
  • Sauerstoff (O2)-Produktion: 6.700 Liter
  • Staubfilterung: 2 Kilogramm
  • Transpiration: 400 Liter

Seit 25 Jahren wird der Zustand der Salzburger Stadtbäume untersucht.
47,6 Prozent des Baumbestandes wurden als sehr gut beziehungsweise in die Kategorie I eingestuft.

Durch Neupflanzungen wird der geschädigte Baumbestand verjüngt. So werden stark geschädigte Bäume durch junge und gegen die extremen Umwelteinflüsse resitente Arten ersetzt.

Die letzte Vitalitätsuntersuchung hat ein erfreuliches Ergebnis gezeigt. Der Anteil der Bäume, die einen schlechten bis sehr schlechten Zustand aufweisen, war mit 13,9 Prozent (Kategorie III) beziehungsweise 3,3 Prozent (Kategorie IV) noch nie so gering wie heute.

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Stand: 6.8.2015, Christian Stadler