Stadtsenat: Nachverdichtung von Baurechtsliegenschaften der Heimat Österreich beschlossen
Der Stadtsenat hat in seiner Sitzung am Montag, 23. Februar 2026, einstimmig grünes Licht für die Nachverdichtung von Baurechtsliegenschaften der Heimat Österreich gegeben. Damit können knapp 4.219 Quadratmeter Wohnnutzfläche dazu gebaut und günstiger Wohnraum geschaffen werden.
Konkret geht es um Mehrparteienhäuser in der Bessarabierstraße, Aribonenstraße und Dr.-Gmelin-Straße (Liefering), der Bocksbergerstraße (Herrnau) und der Hermann-Köhl-Straße (Taxham), für die mit behördlichen Bewilligungen zu rechnen ist. Die Baurechtszinse werden im Verhältnis der zusätzlich möglichen Wohnfläche erweitert. Damit ist für künftige Mieter eine Monatsersparnis von ca. 1 Euro/m2 verbunden. Ein Baurechtszins laut Wohnbauförderung wäre wesentlich höher. Nach Ende der auf 70 Jahre verlängerten Baurechtsdauer gehen die Objekte unentgeltlich in das Eigentum der Stadt über.
Mit Parteienvereinbarung beschlossen wurde die Weiterführung des Heizkostenzuschusses, des so genannten „Energie Hunderters“ (gegen die FPÖ, die 150 Euro verlangt hatte). Somit kann er sofort ausbezahlt werden.
Von den insgesamt 13 Punkten auf der Tagesordnung wurden elf einstimmig beschlossen. Darunter neu: 14.600 Euro für die „Salzburger Betriebe im Klimabündnis“ sowie 15.000 Euro für den „22. Salzburg Europe Summit 2026“ der gemeinnützigen Privatstiftung Institut der Regionen Europas (IRE).
Karl Schupfer