Winterdienst verstärkt im Einsatz – gefrierender Regen möglich

Hohe Glatteisgefahr besonders in der Nacht auf Freitag und am Freitagmorgen
08.01.2026
Einsatzleitung verstärkt besetzt
Blick in die Einsatzzentrale des Winterdienstes: Hier werden Wetterdaten und Rückmeldungen ausgewertet und die Streu- und Räumteams im Stadtgebiet koordiniert. (Archivbild)

In der Nacht von Donnerstag, 8. Jänner, auf Freitag, 9. Jänner 2026 wird für Salzburg Niederschlag erwartet. Durch den weiterhin gefrorenen Boden aufgrund der niedrigen Temperaturen der letzten Tage kann es dabei zu gefrierendem Regen und Glatteis kommen – besonders in den frühen Morgenstunden und auf besonders gefährdeten Stellen wie Brücken, Steigungen und schattigen Abschnitten.

Wetterlage: Niederschlag und milder – Glätte bleibt ein Risiko
Laut aktueller Prognose der GeoSphere Austria ziehen dichte Wolken durch, zeitweise fällt Regen oder Schnee; die Schneefallgrenze steigt im Verlauf an, weshalb in der Stadt Salzburg mit Regen zu rechnen ist. Hier ist Glatteisbildung möglich, wenn Niederschlag auf gefrorene Flächen trifft.

Winterdienst: Einsatzleitung verstärkt, ab 3 Uhr Vollbesetzung
Aufgrund der erwarteten Wetterlage wurde die Einsatzleitung am städtischen Bauhof verstärkt, sodass zwei Personen durchgehend in der Einsatzzentrale anwesend sind. Die Mannschaften sind bereits vorbereitet; spätestens ab 3 Uhr früh wird der Winterdienst in Vollbesetzung im Einsatz sein – mit voll besetzten Fahrzeugen sowie zusätzlichen händischen Teams (u. a. für Brücken, Stiegenanlagen, Übergänge und Haltestellenbereiche).

Gerade bei gefrierendem Regen sind die Bedingungen besonders anspruchsvoll. Ich danke unseren Mitarbeiter:innen am Bauhof, die, wann immer Bedarf besteht, verlässlich im Einsatz sind, um Straßen, Wege und Haltestellen möglichst sicher zu halten – mit Fahrzeugteams und händischen Trupps dort, wo Maschinen nicht hinkommen“, zeigt sich Herbert Seebauer, Dienststellenleiter des städtischen Bauhofs, dankbar gegenüber den Kolleg:innen.

Bitte besonders vorsichtig unterwegs sein
Die Stadt ersucht alle Verkehrsteilnehmer:innen, sich auf rutschige Fahrbahnen und Wege einzustellen – auch wenn der Winterdienst rasch reagiert und entsprechend vorbereitet ist. Schließlich müssen knapp 650 Kilometer Straßen – davon 95 Kilometer Buslinien und auch 180 Kilometer Radwege – von Schnee und Eis befreit werden. Empfohlen werden insbesondere:

  • Tempo reduzieren, Abstand vergrößern, vorsichtig bremsen und anfahren
  • besondere Vorsicht auf Brücken, bei Steigungen und in schattigen Bereichen
  • zu Fuß: trittsicheres Schuhwerk und erhöhte Aufmerksamkeit auf Gehwegen

Beitrag der Bewohner:innen: Räumen und Sichern
Damit Wege möglichst sicher bleiben, erinnert die Stadt auch an die Pflichten von Bewohner:innen bzw. Liegenschaftsverantwortlichen: Gehsteige sind in der Zeit von 6 bis 22 Uhr zu räumen und bei Rutschgefahr mit Streusplitt zu streuen; außerdem sind Eiszapfen und Schneewächten zu entfernen bzw. gefährdete Bereiche abzusperren.

Tobias Neugebauer