Neuer Zusammenhalt – Was Salzburgs Verwaltung heute stärkt und morgen trägt

Univ.-Prof.in Brigitte Schels präsentiert Bürgermeister und Magistratsdirektor die zentralen Ergebnisse der Mitarbeiter:innen-Befragung. (i.B. Bürgermeister Bernhard Auinger, Alexander Seymer (Statistik), Brigitte Schels (PLUS) und HMD Max Tischler)
Stadt Salzburg präsentiert Ergebnisse der Mitarbeiter:innen-Befragung 2024
Das Wichtigste auf einen Blick
Rekordbeteiligung, klare Werte, konkrete Verbesserungen – Stadt zieht zufrieden Bilanz und stellt das das neue Lehrlingsprojekt „Bau dir Dein Denkmal“ der Stadt Salzburg vor.
- Auf einen Blick – Kernaussagen der Mitarbeiter:innen-Befragung 2024
- Rekordbeteiligung: 1.550 Kolleg:innen
- Starke Werteorientierung: Höchstwert bei Sinn & Verantwortung
- Rückhalt aus Politik deutlich verbessert
- Zufriedenheit gestiegen – besonders bei jungen Mitarbeitenden
- Neues Gehaltssystem zeigt Wirkung
- Fünf Zukunftsversprechen für moderne Verwaltung
- Lehrlingsprojekt begeistert: rund 350 Bewerbungen
Langfassung
Alle drei Jahre werden die städtischen Mitarbeiter:innen in einer großen Befragung über die Lage in der Stadtverwaltung befragt. Mit mehr als 1.500 Teilnehmenden verzeichnet die diesjährige Befragung eine Rekordbeteiligung – knapp doppelt so viele wie 2021. Das zeigt: Die Stadtverwaltung lebt Mitgestaltung und Beteiligung. Beim heutigen Medientermin präsentierten Bürgermeister Bernhard Auinger und das Projektteam zentrale Ergebnisse, laufende Maßnahmen und die fünf Zukunftsversprechen der Stadt. „Diese hohe Beteiligung ist ein starkes Zeichen für das Engagement unserer Kolleg:innen – und ein klarer Auftrag an uns, weiter konsequent an Verbesserungen zu arbeiten“, so Bürgermeister Bernhard AUINGER.
Mehr Zusammenhalt – Verwaltung im Wandel
Die Ergebnisse der Mitarbeiter:innen-Befragung 2024 zeichnen ein erfreuliches Bild: Der Zusammenhalt innerhalb der Stadtverwaltung ist so stark wie nie zuvor. Mehr als 1.500 Kolleg:innen haben teilgenommen – knapp doppelt so viele wie bei der letzten Befragung im Jahr 2021. Diese hohe Beteiligung steht nicht nur für aktives Mitgestaltungsinteresse, sondern auch für eine wachsende Identifikation mit der Stadt als Arbeitgeberin.
Besonders positiv: Der Rückhalt aus der Politik ist deutlich gestiegen – die Bewertung für „Politik steht hinter den Mitarbeitenden“ verbesserte sich markant und erreichte den besten Wert seit 2007. Das stärkt das Vertrauen in die Führungsebene und fördert die Zusammenarbeit über alle Ebenen hinweg.
Die Befragung belegt zudem eine ausgeprägte Werteorientierung in der Stadtverwaltung: Die Beschäftigten empfinden ihre Arbeit als sinnvoll (Note 1,34) und verantwortungsvoll (Note 1,36) – ein Zeichen starker Identifikation und gesellschaftlicher Verantwortung.
Auch die Zufriedenheit mit den gelebten Werten – der Arbeitskultur - ist gestiegen. Ein erfreuliches Ergebnis ist die überdurchschnittliche Zufriedenheit bei jüngeren Mitarbeiter:innen unter 35 Jahren mit ihren Führungskräften. Diese Entwicklung unterstreicht die steigende Attraktivität der Stadt als Arbeitgeberin und bestätigt den eingeschlagenen Weg hin zu einer modernen, sinnstiftenden Verwaltungskultur.
Stabile Basis – klare Impulse für die Zukunft
Ein besonders erfreuliches Ergebnis der Befragung: Es gab keine starken negativen Entwicklungen im Vergleich zur letzten Erhebung. Die Stadtverwaltung befindet sich auf einem stabilen und insgesamt positiven Kurs – gleichzeitig zeigen die Rückmeldungen, wo noch Potenzial für Verbesserungen liegt.
Zu den größten Fortschritten zählt der gestärkte Rückhalt der politischen Führung, aber auch mehr Freude an der Arbeit, besser wahrgenommene Vorschriften und Dienstanordnungen sowie Vertrauen und Führungskultur. Kritischer als vor drei Jahren wurden hingegen flexible Arbeitsmodelle und das Angebot von Stadtgesund, dem betrieblichen Gesundheits-Management bewertet. Gerade „Stadtgesund“ bekommt aber mit einer Gesamt-Schulnote von 1,77 eine Spitzenbewertung.
Zufriedenheit differenziert sich nach Alter, Geschlecht und Dienstjahren
Die Ergebnisse der Befragung zeigen auch spannende Unterschiede zwischen den Altersgruppen und Geschlechtern: Jüngere Mitarbeiter:innen bis 35 Jahre formulieren höhere Erwartungen an eine moderne Arbeitsumgebung und sind gleichzeitig überdurchschnittlich zufrieden mit ihren Führungskräften. Bei den über 51-Jährigen ist das Stimmungsbild fast über alle Fragecluster positiver, während die mittlere Altersgruppe wenig Abweichungen vom Durchschnitt aufweist.
Zwischen weiblichen und männlichen Beschäftigten zeigen sich insgesamt ähnliche Bewertungen der Arbeitsbedingungen. Unterschiede gibt es jedoch bei der Wahrnehmung von Chancengleichheit, beim Zugang zu den Themen Vielfalt & Diversität sowie im Bereich Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Hier sieht die Stadt noch Potenzial für gezielte Maßnahmen zur Förderung von Inklusion, Gleichstellung und ökologischer Verantwortung.
Auffällig auch: Mitarbeiter:innen mit kurzer Betriebszugehörigkeit (bis 5 Jahre) zeigen die höchste Motivation und Zufriedenheit. Bei Beschäftigten mit mehr als 15 Dienstjahren hingegen nimmt die erlebte Sinnhaftigkeit ab – ein klarer Hinweis, dass langfristige Motivation verstärkt, gefördert werden muss.
Wissenschaftlich fundiert – mit der Universität Salzburg
Die gesamte Mitarbeiter:innen-Befragung wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Soziologie und Sozialgeographie der Universität Salzburg (PLUS) unter der Leitung von Prof. Brigitte SCHELS durchgeführt. Ihr Team beriet die Stadt umfassend bei der Konzeption, Durchführung und Auswertung – und stellte damit die wissenschaftliche Qualität und Aussagekraft der Ergebnisse sicher. „Ich bin erst seit Kurzem in Salzburg – umso mehr freut es mich, dass ich gleich an einem so wichtigen und wertvollen Projekt mitwirken durfte. Die Zusammenarbeit mit der Stadt war von Anfang an konstruktiv, offen und lösungsorientiert. Es ist schön, wissenschaftlich zur Weiterentwicklung der Stadtverwaltung in meiner neuen Heimatstadt beitragen zu können. Ich freue mich auf viele weitere fruchtbare Kooperationen zwischen der PLUS und der Stadt Salzburg.“ Prof.in Dr.in Brigitte SCHELS, Fachbereich Soziologie und Sozialgeographie, Universität Salzburg.
Aus den Bereichen: Handwerk, Pädagogik, Pflege und Betreuung und Verwaltung
Traditionell gliedert sich die Verwaltung in vier Bereiche, die sich auch über die Abteilungen spannen:
- Das Handwerk: Unsere handwerkliche Truppe der MA 6 und der MA 7 haben eine hohe Identifikation mit ihrer Arbeit und eine gute Teamkultur wird großgeschrieben.
- Die Pädagogik: Die Überraschung der Befragung ist sicher das Ergebnis der Pädagog:innen. Das beginnt mit einer im Vergleich sehr hohen Beteiligung. In vielen Bereiche konnten sie zulegen. Mitarbeiter:innen bemängeln zwar die hohen Anforderungen und wenigen Ressourcen. Maßnahmen zur Entlastung und Unterstützung zeigen sich aber erfolgreich.
- Die Pflege & Betreuung: Im Vergleich zum letzte Mal gibt es eine auffallend niedrige Beteiligung. Und es gibt kritische Bewertungen zur Arbeitsbelastung und Stressmanagement. Knapp vor der allgemeinen Mitarbeiter:innenbefragung wurden in einer eigenen Befragung unter 137 Pflege- und Betreuungskräfte der städtischen Senioreneinrichtungen folgende Ergebnisse erhoben: Sinn, Teamgeist und Wertschätzung werden hoch erlebt – zugleich gibt es deutlichen Verbesserungsbedarf bei Personal, Führung und Kommunikation. Erste Maßnahmen laufen: Eine neue Kommunikations-App wird eingeführt, die Dokumentation soll vereinfacht und der Personalbedarf künftig bereichsübergreifend berechnet werden. Ziel ist es, die Arbeitsbedingungen in der Pflege spürbar zu verbessern.
- Die Verwaltung: Die Verwaltung zeigt sich konstant und stabil. Hohe Arbeitszufriedenheit, sie sind zufrieden mit Aufgabenstruktur und Arbeitsatmosphäre. Die Mitarbeiter:innen in der Verwaltung schätzen klare Strukturen und Entwicklungsmöglichkeiten. Sie wollen mobiler, digitaler und effizienter arbeiten.
Neben geschlossenen Fragen mit vorgegebenen Antwortmöglichkeiten gab es auch eine offene Frage. Die Rückmeldungen aus der offenen Frage zeigen drei zentrale Handlungsfelder für die nächsten Schritte:
- Modernisierung der IT-Systeme und digitale Infrastruktur,
- Ausbau von Zusatzleistungen, etwa in den Bereichen Mobilität und Gesundheit,
- Stärkere interne Kommunikation, insbesondere für bereichsübergreifende Zusammenarbeit und Onboarding.
„Die hohe Beteiligung an der Mitarbeiter:innen-Befragung zeigt, wie engagiert unser Team der Stadt ist – und die Ergebnisse bestätigen das! Wir haben viel erreicht, aber auch klare Baustellen, an denen wir dranbleiben. Mit unseren fünf großen Zukunftsversprechen setzen wir genau dort an, wo es zählt: für eine moderne, vernetzte und zukunftsfähige Stadtverwaltung.“, Magistratsdirektor Max TISCHLER.
Gemeinsam in die Zukunft: Fünf Versprechen für eine moderne Stadtverwaltung
Die Stadt Salzburg hat auf Basis der Mitarbeiter:innen-Befragung 2024 fünf zentrale Zukunftsversprechen formuliert. Sie bilden den strategischen Rahmen für die Weiterentwicklung der Verwaltung – modern, vernetzt und wertebasiert.
- Mehr Raum für gute Arbeit
Mit einer zukunftsorientierten Immobilienstrategie investiert die Stadt in moderne, energieeffiziente und barrierefreie Amtsgebäude. Ziel ist es, zeitgemäße Arbeitsbedingungen zu schaffen und organisatorisch zusammengehörige Einheiten räumlich zu bündeln – im Sinne von mehr Qualität für Mitarbeitende und Bürger:innen (Umsetzungszeitraum: 5 bis 10 Jahre) - In Führung bleiben
Eine neue, modulare Schulungsschiene der Personalentwicklung stärkt die Führungskultur. Unter dem Titel „In Führung bleiben“ werden verpflichtende und freiwillige Angebote in Form von Learning Journeys, Workshops und E-Learnings geboten. Der Fokus liegt auf moderner, werteorientierter Führung und hierarchieübergreifender Zusammenarbeit (ab Herbst 2025). - Mehr Freiheit – mehr Verantwortung
Bis Sommer 2025 wird eine neue Dienstanordnung zu Arbeits- und Gleitzeit eingeführt. Sie schafft mehr Flexibilität und Gestaltungsspielräume für Teams und Führungskräfte. Ziel ist eine Arbeitskultur, die Eigenverantwortung fördert und individuelle Lösungen ermöglicht – auf Basis bestehender Modelle wie Teilzeit und individueller Dienstplangestaltung (Ab Sommer 2025) - IT-Offensive für die digitale Verwaltung
Die Stadt Salzburg investiert jährlich vier Millionen Euro in moderne IT-Systeme, sichere Netzwerke und digitale Prozesse. Damit entsteht eine zukunftssichere Infrastruktur, die mobiles, effizientes und flexibles Arbeiten ermöglicht – und die digitale Transformation der Verwaltung entscheidend vorantreibt (Ab Herbst 2025) - Mehr Austausch, mehr Anerkennung
Mit einem neuen „Best Practice“-Award, einem digitalen Feedback-Tool und interaktiven Kommunikationsformaten wird der interne Austausch gestärkt. Abteilungsübergreifende Workshops, ein modernes Newsletterkonzept und ein digitales Fortschritts-Dashboard fördern Transparenz, Wertschätzung und Vernetzung.
Bürgermeister Bernhard AUINGER und Magistratsdirektor Maximilian TISCHLER bekräftigen gemeinsam: „Diese fünf Versprechen zeigen: Die Stadt Salzburg gestaltet aktiv eine Verwaltung mit Zukunft – gemeinsam, innovativ und auf Augenhöhe. Wir investieren in gute Arbeitsbedingungen, in moderne Führung und in eine starke digitale Infrastruktur. Damit schaffen wir nicht nur ein gutes Arbeitsumfeld für unsere Kolleg:innen, sondern sichern auch die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt.“
Lehrlingsoffensive der Stadt Salzburg: "Setz dir ein Denkmal!"
Ein weiteres Highlight ist die Lehrlingsoffensive unter dem Motto „Setz dir ein Denkmal!“. Mit Slogans wie „Es wird dir eine nice Lehre sein“, „Gönn dir faire Bezahlung“ und „Play Hard Score Harder“ wirbt die Stadt aktiv um junge Talente. Ziel ist es, als attraktive Arbeitgeberin vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten zu bieten und dringend benötigte Fachkräfte von morgen zu gewinnen.
Nach Ablauf der Bewerbungsfrist sind bei der Stadt Salzburg rund 350 Bewerbungen in verschiedenen Berufsfeldern für eine Lehrstelle eingegangen. Die starke Resonanz zeigt: Die Lehrlingsoffensive „Setz dir ein Denkmal!“ wirkt – Salzburgs Stadtverwaltung wird zunehmend als attraktiver Ausbildungsbetrieb wahrgenommen und sie ist ein zentrales Instrument, um dem Fachkräftemangel aktiv zu begegnen. Ziel der Stadt ist es, in den kommenden Jahren rund 100 Lehrlinge in unterschiedlichsten Bereichen auszubilden – von Handwerk und Technik bis zur Verwaltung. Damit wird nicht nur der eigene Nachwuchs gesichert, sondern auch ein wichtiger gesellschaftlicher Beitrag zur Qualifizierung junger Menschen geleistet.
„Ich habe selbst mit einer Lehre bei einem Automobil-Konzern begonnen – daher weiß ich, wie wichtig eine gute Ausbildung ist. Unsere Lehrlingsoffensive schafft echte Perspektiven für junge Menschen. Die große Zahl an Bewerbungen hat mich positiv überrascht – darum beneiden uns viele Unternehmen. Das zeigt: Wir sind auf dem richtigen Weg.“
so Bürgermeister Bernhard AUINGER und weiter „Mein Dank gilt dem Team im Personalbereich und allen zukünftigen Ausbildner:innen, die diese Offensive möglich machen.“
Eckdaten der Lehrlings-Offensive:
- Vielfältige Lehrberufe: Angeboten werden Ausbildungen u.a. als Verwaltungsassistent:in, Tischler:in, Maler:in und Gärtner:in.
- Inklusiver Ansatz: Als inklusiver Leitbetrieb legt die Stadt besonderen Wert auf die Förderung von Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen durch angepasste Ausbildungsmodelle.
- Faire Bezahlung: Ein standardisiertes Gehaltsschema sorgt für Gleichberechtigung – unabhängig vom Berufsfeld. Der Verdienst beginnt im ersten Lehrjahr bei 1.109 Euro (ab 1.1.2025) und steigt mit jedem Lehrjahr.
Zentrale Ergebnisse der Mitarbeiter:innen-Befragung 2024 im Überblick
Die Ergebnisse bestätigen einen positiven Wandel:
- Höchste Zufriedenheitswerte gab es bei den Fragen „Meine Arbeit ist sinnvoll“ (1,34) und „Meine Arbeit ist verantwortungsvoll“ (1,36).
- Der Rückhalt der politischen Führung verbesserte sich deutlich – mit der besten Bewertung seit 2007.
- Gestiegene Zufriedenheit mit der Arbeitskultur und insbesondere die auffallend positive Wahrnehmung von Führungskräften durch die jungen Kolleg:innen bis 35 Jahre.
- Das neue Gehaltssystem zeigt Wirkung: Bessere Einstiegsgehälter sorgen für mehr Zufriedenheit – insbesondere bei Mitarbeiter:innen bis 50 Jahre.
Übersicht Themenfelder
Aus den über 50 Fragen wurden 18 Themenfelder geclustert. Unter den besten Ergebnissen in Schulnoten finden sich dabei:
- Gleichbehandlung: 1,56
- Arbeitszufriedenheit: 1,74
- Gesundheitsförderung: 1,77
Kritische Werte:
- Anerkennung der Leistung/Wertschätzung: 2,70
- Klimaschutz und Nachhaltigkeit: 2,72
- Politische Führung steht hinter den Mitarbeiter:innen: 2,72
(Ergänzend muss dazu gesagt werden, dass es bei allen drei Werten eine Verbesserung gab.)
Neues Gehaltssystem wirkt
Die Einführung des neuen Gehaltsschemas zeigt konkrete Ergebnisse:
- Zufriedenheit mit dem Einkommen ist gestiegen
- Bewerbungszahlen steigen deutlich:
- Jänner 2025: 720 Bewerbungen
- Februar 2025: 613 Bewerbungen
- Derzeit sind 787 Kolleg:innen im neuen Schema, 2.599 folgen sukzessive
- Die Stadt positioniert sich so klar als attraktive Arbeitgeberin mit Perspektive
Wo es noch hakt – und was wir daraus lernen
Auch Herausforderungen wurden klar benannt:
- Verbesserungsbedarf bei Führungskultur, interner Kommunikation, Gesundheitsangeboten
- Rückmeldungen zeigen: Mehr Flexibilität und individuelle Gestaltungsspielräume sind gefragt
- Darauf reagiert die Stadt mit konkreten Maßnahmen – auf zentraler wie dezentraler Ebene.
Zukunftsversprechen mit Substanz
Die Stadt Salzburg gibt für alle Mitarbeiter:innen fünf klare Versprechen ab:
- Moderne Arbeitsräume: Neue, barrierefreie und energieeffiziente Amtsgebäude
- Starke Führung: Schulungsschiene „In Führung bleiben“ für Führungskräfte
- Mehr Freiheit – mehr Verantwortung: Neue Gleitzeitregelung mit bis zu 4 ganzen Gleittagen pro Monat wird möglich
- Digitale Verwaltung: 4 Mio. Euro jährlich für IT-Infrastruktur und digitale Prozesse
- Mehr Austausch & Anerkennung: Feedbacktools, Best-Practice-Awards & neue Kommunikationsformate
Über die Befragung
Die Mitarbeiter:innen-Befragung wurde in Kooperation mit der Universität Salzburg
(Fachbereich: Soziologie und Sozialgeographie) durchgeführt.
Das Projekt-Team besteht aus: Alexander Seymer (Statistik), Jochen Höfferer (Info-Z), Marcel Höhn (Statistik), Nicole Salamonsberger (Info-Z), Dagmar Stranzinger (PE) und MD Max Tischler.
- Die Mitarbeiter:innen-Befragung umfasste 18 Themenbereiche mit insgesamt
- 53 Fragen, darunter eine offene Frage für individuelle Rückmeldungen.
- Sie wird alle drei Jahre abgehalten.
- Im Schulnoten-System
- Mitarbeiter:innen zum Zeitpunkt der Befragung: 3.438
- Gesamte Beteiligung: An der Befragung haben 1.550 Mitarbeiter:innen teilgenommen – das entspricht 45,1 % aller Beschäftigten in der Verwaltung.
- Geschlechterverteilung der Teilnehmenden: 45 % aller Männer und 25,1 % aller Frauen in der Verwaltung haben an der Befragung teilgenommen.
- Teilnahme nach Altersgruppen (bezogen auf Gesamtbelegschaft): 36,8 % der unter 35-Jährigen; 37,9 % der 36–50-Jährigen; 28,6 % der über 51-Jährigen haben sich an der Befragung beteiligt.
- Dienstzugehörigkeit (innerhalb der Befragungsteilnehmenden): Von den Teilnehmer:innen gaben: 31,3 % eine Beschäftigungsdauer bis 5 Jahre, 29,6 % 5 bis 15 Jahre und 39,1 % über 15 Jahre an.
- Verteilung nach Bereichen (innerhalb der Befragungsteilnehmenden): 12,9 % Handwerk, 15,5 % Pädagogik, 4,3 % Pflege und 67,2 % Verwaltung
Stadtverwaltung Salzburg – Zahlen, Daten, Fakten (Stand 2024/25)
Beschäftigte
- 3.438 Mitarbeiter:innen gab es zum Zeitpunkt der Mitarbeiter:innen-Befragung 2024.
- Für 2025 sind insgesamt 3.301 Planstellen vorgesehen, was einem Zuwachs von 86 Stellen im Vergleich zum Vorjahr entspricht (Ca. 54 % Frauen, 46 % Männer).
- An die 200 verschiedene Berufsbilder
- Hoher Anteil an Teilzeitbeschäftigten, v. a. in pädagogischen und sozialen Bereichen
- Leitbild der Verwaltung: „Wir leben die Stadt“
- Die Stadtverwaltung verfügt über 130 Organisationseinheiten (Ämter, Dienststellen, Magistratsabteilungen)
Budget:
- Der Finanzierungshaushalt der Stadt Salzburg umfasst für das Jahr 2025 mehr als 885 Millionen Euro an Auszahlungen. Für 2025 sind Investitionen in Höhe von 125 Millionen Euro geplant.
Bevölkerung:
- Einwohner:innen-Zahl: Am 1. März 2025 hatten insgesamt 158.322 Personen, davon 82.028 Frauen und 76.294 Männer, in der Stadt Salzburg ihren Hauptwohnsitz.
- Bevölkerungsentwicklung: Seit den 1990er Jahren verzeichnet die Stadt ein stetiges Wachstum, was auf ihre hohe Lebensqualität und Attraktivität zurückzuführen ist.
Höfferer Jochen MA