Sozialausschuss: Grünes Licht für Erweiterung des Karrieremodells Pflege
Am Donnerstag, 3. April 2025, hat der Sozialausschuss unter dem Vorsitz von Gemeinderätin Nicola Kortner (KPÖ Plus) vier Tagesordnungspunkte behandelt:
Pilotprojekt „Die Stadtteil-Idee“
Für eine neue Form der Bürger:innenbeteiligung startet die Stadt Salzburg ein dreijähriges Pilotprojekt. Bewohner:innen können eigene Ideen zur Gestaltung ihres Stadtteils einreichen und umsetzen. Die drei besten Projekte erhalten je 3.000 Euro Preisgeld. Ziel ist es, lokale Teilhabe und Eigenverantwortung zu fördern. Die Umsetzung erfolgt in enger Begleitung durch die Bewohnerservicestellen.
Das Projekt wurde gegen die ÖVP und FPÖ beschlossen. Die endgültige Beschlussfassung erfolgt im Gemeinderat.
Erweiterung des Karrieremodells Pflege
Die städtischen Senioreneinrichtungen erweitern ihr erfolgreiches Karrieremodell. Neu aufgenommen wurden zwei Aufschulungsmöglichkeiten: zur Fachsozialbetreuung-Altenarbeit sowie zur Pflegefachassistenz. Zudem wird die Kooperation mit Implacement-Stiftungen fortgeführt und die Pflegelehre weiter ausgebaut.
Die Erweiterung des Karrieremodells wurde einstimmig beschlossen. Die endgültige Beschlussfassung erfolgt im Gemeinderat.
Fortsetzung des Integrationsprojekts Elongó
Die Diakonie Flüchtlingsdienst gem. GmbH erhält 2025 eine Förderung in Höhe von 22.000 Euro für das Projekt Elongó. Dieses setzt erfolgreich auf den interkulturellen Dialog und die aktive Beteiligung von Freiwilligen und Geflüchteten im Stadtteil Lehen. Mit Angeboten wie der offenen Radwerkstatt, dem Lernprojekt „DiaKids“ und gezielter Sprachförderung werden sowohl Alltagskompetenzen vermittelt als auch das Zusammenleben gestärkt.
Die Förderung des Integrationsprojektes wurde gegen die FPÖ beschlossen.
Gesundheitsförderung für Senior:innen mit „Lehen erLeben“
Der ASKÖ Landesverband erhält 15.000 Euro für den Aufbau eines Seniorenkompetenzzentrums im Seniorenwohnhaus Lehen. Ziel ist es, Bewegung im Alter zu fördern, Gesundheit zu stärken und soziale Isolation zu vermeiden. Das Zentrum wird auch als Begegnungsort dienen und von Senior:innen aus anderen Stadtteilen genutzt werden können.
Die Förderung wurde einstimmig beschlossen.
Hendrik Stoltenberg