Stadt Salzburg nutzt seit zehn Jahren Fahrradboten-Dienste
Über sechs Tonnen CO₂ durch emissionsfreie Zustellung eingespart
v.li.: Yanik Huget (Die Boten), Magistratsdirektor Max Tischler und Michael M. Damisch (Die Boten)
Die Stadt Salzburg setzt seit Jahren konsequent auf klimafreundliche Mobilität. Neben E-Dienstfahrzeugen, Dienst-E-Bikes und der Förderung des Klimatickets für Mitarbeiter:innen zählt auch die Zusammenarbeit mit dem Fahrradbotendienst „Die Boten“ dazu – und das nun schon seit zehn Jahren. Anlässlich des 10-jährigen Firmenjubiläums wurde die Stadt als Kundin der ersten Stunde ausgezeichnet. Rund sechs Tonnen CO₂ wurden in den ersten zehn Jahren durch emissionsfreie Zustellungen eingespart – ein klares Zeichen gelebten Klimaschutzes. Jährlich werden rund 3.000 Adressen angefahren und dadurch rund 600 Kilogramm CO₂ Ausstoß vermieden.
„Wir reden nicht nur über Klimaschutz – wir handeln. Die Zusammenarbeit mit dem Fahrradbotendienst zeigt, wie viele kleine, konkrete Maßnahmen gemeinsam Großes bewirken können“, betont Magistratsdirektor Max Tischler, selbst passionierter Radfahrer.
Klimafreundlich, effizient und schnell
Die Zustellungen per Fahrrad sind nicht nur klimafreundlich, sondern auch effizient: Eine Fahrt dauert im Schnitt nur wenige Minuten – deutlich schneller als mit dem Auto, besonders zu Stoßzeiten. Das Parkplatzsuchen fällt ebenso weg wie mögliche Strafzettel. Der Botendienst hat sich in den letzten zehn Jahren kontinuierlich weiterentwickelt: Heute kommt moderne Logistiksoftware ebenso zum Einsatz wie Lastenräder mit bis zu 500 kg Nutzlast.
Eva Kuchner-Philipp