Österreich radelt zur Schule: Aktion startet am 20. März

Viele Preise warten auf die Schule(n) mit den meisten Radkilometern
17.03.2026
Kinder sollen ihren Schulweg möglichst selbstständig, sicher und mit Freude zurücklegen können.
Elias K. radelt bei fast jedem Wetter in die Schule und ist auch in seiner Freizeit auf Salzburgs Radwegen unterwegs.

Unter dem Motto „woom2school“ sammeln Schüler:innen bei der Aktion „Österreich radelt zur Schule“ Radkilometer für ihre Klasse und ihre Schule.
Die Aktion findet in allen Bundesländern außer Wien statt und bietet die Möglichkeit, Klassen-, Einzel- und Schulpreise zu gewinnen. Gleichzeitig können sich Schulen im bundesweiten Ranking miteinander messen und zeigen, wer am fleißigsten in die Pedale tritt.

Die Aktion motiviert Kinder und Jugendliche aller Altersstufen jedes Jahr wieder aufs Neue. Besonders die Jüngeren sind mit vollem Eifer dabei, viele Radkilometer zu sammeln und nutzen dazu neben dem Schulweg auch Freizeitwege mit der ganzen Familie. Ein großes Danke gilt auch den engagierten Pädagoginnen und Pädagogen, die organisatorisch unterstützen und auch selbst ein radelndes Vorbild sind. Wir freuen uns, dass wir auch heuer wieder neben vielen Einzelpreisen 5 Klassen auslosen und mit einem schönen Betrag für die Klassenkassa belohnen dürfen“, so Gerlinde Ecker von Klimabündnis Salzburg. 

Jeder Kilometer zählt
Bei „woom2school“ zählt jeder geradelte Kilometer: Schüler:innen sammeln diese für ihre Klasse – egal, ob auf dem Weg zur Schule oder bei Freizeitfahrten. Die gefahrenen Kilometer können unkompliziert über eine kostenlose App oder über die Website der Initiative eingetragen werden.

Stadt Salzburg unterstützt die Aktion
Vizebürgermeister Kay-Michael Dankl, zuständig für den Radwegebau in der Stadt Salzburg, zeigt sich überzeugt vom Konzept: „Mit solchen Mitmachaktionen lässt sich die Motivation der Kinder, mit dem Fahrrad zur Schule zu kommen, deutlich steigern. Je mehr Schülerinnen und Schüler Rad fahren, desto sicherer wird es auf Salzburgs Straßen vor Schulen. Neben Aktionen wie diesen braucht es aber auch sichere Schulwege – hier werden wir in den kommenden Jahren gezielt nachbessern, denn da gibt es noch einiges zu tun.

Auch Bürgermeister Bernhard Auinger unterstützt das Projekt: „Mit der Aktion ‚Österreich radelt zur Schule‘ wird ein starkes Zeichen für mehr Bewegung und aktive Mobilität gesetzt. Regelmäßiges Radfahren stärkt nicht nur die Gesundheit, sondern fördert auch die Konzentration im Schulalltag. Ich lade alle Schülerinnen und Schüler herzlich ein, mitzumachen. Jede Fahrt zählt – und es gibt außerdem tolle Preise zu gewinnen, die zusätzlich motivieren.

Viele Radfahrten ersetzen das Elterntaxi
Wer mit dem Rad zur Schule fährt, ersetzt das sogenannte Elterntaxi und trägt dazu bei, den Autoverkehr vor Schulen zu reduzieren. Planungsstadträtin Anna Schiester sagt: „Gerade vor Schulen sehen wir jeden Tag, wie stark der Verkehr durch sogenannte Elterntaxis zugenommen hat. Deshalb setzen wir in Salzburg gezielt auf Verkehrsberuhigung rund um Schulen, sichere Geh- und Radwege sowie Ansätze wie Schulstraßen. Unser Ziel ist klar: Kinder sollen ihren Schulweg möglichst selbstständig, sicher und mit Freude zu Fuß oder mit dem Rad zurücklegen können. Aktionen wie ‚Österreich radelt zur Schule‘ helfen dabei, das Bewusstsein dafür zu stärken.

2025 war ein voller Erfolg
Österreichweit nahmen mehr als 110 Schulen teil. Rund 6.000 Schülerinnen und Schüler sammelten gemeinsam über 1,1 Millionen Radkilometer.

„Österreich radelt“ wird vom Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) im Rahmen der Initiative „klimaaktiv mobil“ und den teilnehmenden Bundesländern getragen, mit dem Ziel, den Radverkehrsanteil in Österreich nachhaltig zu steigern.

Info-Z