Stadtteile, Identitätsräume und Begegnungswelten im Fokus der Kulturfonds-Ausschreibung 2026
Jahresschwerpunkt „Die Stadt teilen – die Zwischenräume erkunden – das Miteinander stärken“ für Hauptpreise
(Symbolbild)
Wie gelingt Zusammenleben in der Stadt – zwischen Grätzl, Plätzen, Alltagswegen und Nachbarschaften? Der Kulturfonds der Landeshauptstadt Salzburg rückt 2026 genau diese „Zwischenräume“ in den Mittelpunkt: Orte und Situationen, in denen Begegnung entsteht, Teilhabe möglich wird und neue Perspektiven auf die Stadt wachsen. Unter dem Schwerpunkt „Die Stadt teilen – die Zwischenräume erkunden – das Miteinander stärken“ werden heuer die Hauptpreise für Kunst und Kultur sowie für Wissenschaft und Forschung ausgeschrieben. Zusätzlich werden der Salzburgpreis sowie drei Förderpreise vergeben: für Kunst und Kultur, Wissenschaft und Forschung sowie Kinder und Jugendprojekte.
Bürgermeister Bernhard Auinger unterstreicht: „Stadtteile sind mehr als Kulisse – sie sind Lebensräume, in denen wir uns täglich begegnen. Der Kulturfonds setzt beim Internationalen Hauptpreis 2026 bewusst einen Schwerpunkt auf das Teilen der Stadt und das Erkunden ihrer Zwischenräume. Kunst, Kultur sowie Wissenschaft und Forschung können dabei neue Blickwinkel eröffnen und zeigen, wie wir Teilhabe, Aufenthaltsqualität und Zusammenhalt konkret stärken.“
Zwei Internationale Hauptpreise: Impulse aus Kunst & Kultur und aus Wissenschaft & Forschung
Mit je 12.000 Euro sind 2026 zwei Internationale Hauptpreise dotiert:
- Internationaler Hauptpreis für Kunst & Kultur (12.000 Euro): Ausgezeichnet werden Kunst- und Kulturangebote, die Stadträume und Stadtteile künstlerisch befragen – auch im öffentlichen Raum. Im Fokus stehen Projekte, die Verbindungen zwischen Vierteln sichtbar machen, kreative Austauschprozesse anstoßen und das Miteinander vor Ort stärken.
- Internationaler Hauptpreis für Wissenschaft & Forschung (12.000 Euro): Prämiert werden wissenschaftliche Arbeiten und Forschungsansätze, die sich mit der Bedeutung kleinerer sozialer und geografischer Einheiten – wie Stadtteilen, Stadträumen oder Stadtvierteln – beschäftigen. Besonders relevant sind Fragen von Aufenthaltsqualität, sozialer Teilhabe, Zusammenhalt und der Einbeziehung von Bewohner:innen.
„Der Kulturfonds lenkt seinen Blick heuer auf die kleinsten Identitäts- und Partizipationsräume im Stadtraum, die Stadtteile, und sucht die verbindende Kraft, die sich aus und zwischen Stadtteilen ergeben kann. Kunst- und Kulturprojekte oder Forschungsarbeiten, die sich damit auseinandersetzen werden prämiert. Ich freue mich schon auf die Einreichungen“, so Abteilungsvorständin Dagmar Aigner.
Der Salzburgpreis: Würdigung und Weitergabe
Der Salzburgpreis verbindet Anerkennung mit Zukunft: 10.000 Euro würdigen eine Persönlichkeit, die Kunst & Kultur oder Wissenschaft & Forschung in Salzburg maßgeblich geprägt hat. Zusätzlich stehen 4.000 Euro für eine Patenschaft zur Verfügung – als gezielte Weitergabe an eine Person mit Salzburgbezug oder an eine Einrichtung bzw. Initiative, die für die Stadt und ihre Bewohner:innen ein besonderes Angebot setzt.
Drei Förderpreise: Salzburgbezug, Engagement und Qualität im Mittelpunkt
Ergänzend werden drei Förderpreise zu je 6.000 Euro vergeben:
- Förderpreis für Kunst & Kultur (6.000 Euro): Für Projekte, Initiativen und Vorhaben von Personen oder Kollektiven mit Salzburgbezug und besonderen Leistungen in einer oder mehreren Sparten.
- Förderpreis für Wissenschaft & Forschung (6.000 Euro): Für Vorhaben von Personen oder Kollektiven mit Salzburgbezug und besonderen Leistungen in Wissenschaft und Forschung.
- Förderpreis für Kinder- & Jugendprojekte (6.000 Euro): Für Projekte, die Kindern und Jugendlichen in der Stadt Salzburg zugutekommen – oder von ihnen selbst entwickelt bzw. umgesetzt werden. Einreichungen sind sowohl von Schulen und Ausbildungseinrichtungen als auch von unabhängigen Gruppen, Institutionen oder Einzelpersonen möglich; entscheidend sind Engagement, Innovation und Qualität.
Einreichfrist und Infos
Einreichungen bzw. Nominierungen sind bis Mittwoch, 6. Mai 2026 möglich.
Lapuch Laura BA