Geschichte von nebenan

Spaziergänge mit historischen Fakten

Mit „Geschichte von nebenan“ lädt das Team der Wissensstadt Salzburg zusammen mit den Kolleg:innen der Bewohnerservice-Stellen und dem Stadtarchiv dazu ein, der Nachbarschaft mit offenen Augen und Ohren zu begegnen. Oft bleibt im Alltag die Zeit zu kurz, Dinge zu beobachten und Gegebenheiten zu hinterfragen. Das Wissensvermittlungsformat greift genau dies auf und zeigt bei Spaziergängen durch den Stadtteil interessante historische Aspekte. Auf diese Weise gelingt es, durch Einblicke in die Geschichte den persönlichen Bezug zum Wohnort zu vertiefen. 

So kommen bemerkenswerte und spannende Lebensgeschichten und beeindruckende Werke zum Vorschein. Im Fokus stehen zum einen Frauen, die mit ihrem Wirken einen Stadtteil geprägt haben und in der öffentlichen Wahrnehmung leider nur wenig beachtet werden, obwohl wir ihren Spuren häufig begegnen. Dazu zählen Namensgeberinnen von Straßen, Stolpersteine, die an Frauenschicksale erinnern, oder Künstlerinnen, deren Werke den öffentlichen Raum zieren. Der Weg führt aber auch zu Einrichtungen und Institutionen, die heute fest in Frauenhand sind. 

Zum anderen sind auch die Bezeichnungen für Straßen und Plätze im Stadtraum Thema der Touren. Personen, Berufsgruppen, Pflanzen oder Tiere – Verkehrsflächen tragen viele Namen. Wie es zu einer Benennung kommt, wie sich die Bezeichnungen im Laufe der Jahre verändert haben und an wen oder was sie uns noch heute erinnern, erläutert ein/e Expert:in aus dem Stadtarchiv. 

Die Spaziergänge führen auch dazu, dass die Teilnehmer:innen zusammenkommen, Erinnerungen teilen und neues Wissen tanken.