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Stadtbäume

Baumdoktoren

Bild vergrößernBaumpflege in der Stadt; Quelle: Stadtgemeinde Salzburg, J. Killer

Baumpflege in der Stadt; Quelle: Stadtgemeinde Salzburg, J. Killer

Bild vergrößernBaumpflege durch Experten; Quelle: Stadtgemeinde Salzburg, J. Killer

Baumpflege durch Experten; Quelle: Stadtgemeinde Salzburg, J. Killer

Bild vergrößernBaumpflege; Quelle: Stadtgemeinde Salzburg, J. Killer

Baumpflege; Quelle: Stadtgemeinde Salzburg, J. Killer

Interesse an Bäumen, Schwindelfreiheit und ein Faible für handwerkliche Arbeit: Das ist das Rüstzeug für das Baumpflege-Team.

Rund 21.000 Bäume stehen in der Mozartstadt auf öffentlichem Grund. Einmal im Jahr wird jeder Baum auf dessen Gesundheitszustand und Sicherheit kontrolliert. Alle Bäume sind im städtischen Baumkataster erfasst.

Dieser Kataster ist nur teilweise öffentlich zugänglich.
Im Stadtplan abrufbar sind die Standorte und Baumarten.

Der häufigste Baum ist übrigens – nein, nicht die Kastanie - die Birke. Von ihr existieren exakt 2.662 Stück, das sind mehr als 13 % aller Stadtbäume.

Abgestorbene Äste auf den Bäumen entfernen, instabile Baumkronen zurückschneiden, den Kopfweiden am Almkanal den traditionellen Schnitt verpassen – so liest sich auszugsweise der „Maßnahmenkatalog“ der 'Baumdoktoren'.

Der Zustand der Salzburger Stadtbäume ist durchwegs sehr gut. Kopfzerbrechen bereitet den Mitarbeitern allerdings nach wie vor die Kastanien-Miniermotte und der Brandkrustenpilz. Stadtbäume stehen unter „biologischem Dauerstress“: Zu wenig Platz für die Wurzeln, Erdleitungen, die bei der Entfernung den Baum destabilisieren, Autos, die beim Ausparken Stämme verletzen, Streusalz im Winter. Baumverletzungen brauchen übrigens keine Wundcremes oder Verbände.

Bei Sturmwarnungen ist die Baum-Crew in Alarmbereitschaft. Im Ernstfall sperrt man in Koordination mit der Feuerwehr auch schon einmal die Hellbrunner Allee, so geschehen beim Orkan „Kyrill“ im Jänner 2007. Da wird dann mit „schweren Geschützen“ aufgefahren, etwa der 26 Meter-LKW-Hebebühne, einem Traktor mit Krananhänger, Häcksler und diversen Motorsägen, und rückt entwurzelten Bäumen und abgebrochenen Ästen zu Leibe.

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Stand: 27.7.2017, Richilde Haybäck