Frühjahrsputz 2026: Müllbusters sammelten über 6,7 Tonnen Müll
Rund 200 Hinweise aus der Bevölkerung
Die Müllbusters mit BGM-Stv. Kay-Michael Dankl, Bürgermeister Bernhard Auinger, BGM-Stv. Florian Kreibich und Magistratsdirektor Maximilian Tischler
Autoreifen, Elektrogeräte und jede Menge Kleinmüll: Beim Frühjahrsputz 2026 hatten die Müllbusters wieder alle Hände voll zu tun. Rund 250 Mitarbeiter:innen aus sieben Dienststellen sammelten insgesamt 6,7 Tonnen Müll und 3,4 Tonnen Grünabfälle ein. Zusätzlich wurden 54 Autoreifen, 5 Elektrogeräte, 3 Kühlschränke und 2 Waschmaschinen fachgerecht entsorgt. Fast 200 Hinweise aus der Bevölkerung halfen dabei, Müllsünden aufzuspüren.
„Es gab beim diesjährigen Frühjahrsputz keine großen Überraschungen. Erstaunt hat uns eine Kiste mit rund 20 Kilogramm Fleisch, die an der Linken Glanzeile ablegt wurde. Zudem gab es richtig große Müllansammlungen im Bereich großer Siedlungen“, berichtet Martin Schierhuber vom Amt für Öffentliche Ordnung.
Neben den Abfällen im öffentlichen Raum standen auch umfassende Reinigungsarbeiten am Programm: Die Straßenreinigung säuberte mehr als 470 Kilometer Straßen, 180 Kilometer Radwege sowie zahlreiche Gehsteige und Stiegenanlagen. Im Winter 2025/2026 wurden 2.100 Tonnen Splitt gestreut. Rund ein Drittel davon verschwindet in der Kanalisation, im Bankett und im Untergrund oder wird vom Verkehr vertragen. 835 Tonnen wurden von der Straßenreinigung bereits eingesammelt und in Siggerwiesen entsorgt. Auch nach der Aktionswoche wird weiterhin intensiv gekehrt. Sofern kein Wintereinbruch mehr kommt, sollte der Splitt in rund eineinhalb Wochen beseitigt sein.
Die Stadtgärten machten Spielplätze und Parks frühlingsfit, das Abfallservice reinigte verstärkt die Containersammelplätze. Ein wachsendes Problem bleibt das Littering. Vor allem Take-away-Verpackungen, Kleinstmüll und Zigarettenstummel belasten Umwelt und Stadtbild. Das Flaschenpfand wirkt sich zwar positiv aus, ein deutlicher Wandel im Wegwerfverhalten ist insgesamt aber noch nicht erkennbar.
Auch nach der Aktionswoche können Missstände weiterhin gemeldet werden: telefonisch unter 0662 8072-2000
per E-Mail an stadtservice@stadt-salzburg.at
oder über die Service-App: salzburg:direkt
Eva Kuchner-Philipp