Straßen: Stadt verbessert Barrierefreiheit

03.06.2026
Barrierefreiheit
Umbau für bessere Barrierefreiheit in der Fasaneriestrasse
v.l.: Kay-Michael Dankl (Baustadtrat), Peter Ebner (Behindertenbeauftragter Team Vielfalt), Herbert Seebauer (Bauhof)

Eine kleine Kante hier, eine kleine Kante dort – für viele Menschen machen ein paar Zentimeter den Unterschied, ob man einen Weg auch mit Kinderwagen, Rollstuhl oder Rollator selbstständig bewältigen kann. Im Zuge von Baustellen baut die Stadt Salzburg viele Hürden und Barrieren ab. „Der schönste Park oder Supermarkt ums Ecke nützt nur etwas, wenn man sie auch erreicht. Barrierefreiheit bringt allen etwas, von Familien bis zu Älteren. Der städtische Bauhof legt Schwerpunkte darauf, Gehsteigkanten anzupassen und Hürden abzubauen. Die Hinweise aus der Bevölkerung sind dabei sehr wertvoll“, sagt Bürgermeister-Stellvertreter Kay-Michael Dankl bei einem Lokalaugenschein in der Fasaneriestraße auf Höhe der Schießstattstraße am Dienstag, 2. Juni. Dort werden im Rahmen der Oberflächensanierung auch Gehsteigabsenkungen verbessert, damit der Gehweg barrierefrei nutzbar ist.

Auch für Peter Ebner, Behindertenbeauftragter der Stadt im Team Vielfalt, ist das Ziel klar: „Sei es im Rollstuhl, mit dem Rollator oder mit einer Gehhilfe – barrierefreie Übergänge in der gesamten Stadt sind eine Grundvoraussetzung, um eine aktive Teilnahme am Geschehen zu ermöglichen. Ich freue mich, dass hier viel weitergeht in der Stadt.“

Weitere Verbesserungen sind geplant

Im Bereich der Kreuzung Sterneckstraße / Linzer Bundesstraße sowie bei der Bushaltestelle Zeisigstraße folgen kleine Fräsarbeiten und Anpassungen des Straßenbelags. Dadurch verbessern wir Übergänge und reduzieren Barrieren. „Barrierefreiheit ist keine Zusatzleistung, sondern Voraussetzung für echte Teilhabe. Mit jeder abgesenkten Gehsteigkante und jedem verbesserten Übergang machen wir Salzburg ein Stück inklusiver. Entscheidend ist, dass wir dabei auf die Erfahrungen und Hinweise der Menschen vor Ort hören und bestehende Barrieren konsequent abbauen,“ betont Andrea Brandner, Stadträtin für Inklusion und Vorsitzende des Behindertenbeirates der Stadt Salzburg.

Viele Hinweise kommen direkt aus der Bevölkerung

Erst vor kurzem hat die städtische Bauabteilung wichtige Gehsteigabsenkungen in der Goethestraße 31 sowie im Kreuzungsbereich Rosa-Kerschbaumer-Straße und Jakob-Harringer-Straße fertiggestellt.

In der vergangenen Woche wurde beim Almkanal am Steg Praxmayrmühlweg der Übergang barrierefrei umgestaltet. Anstatt einer Stufe ist jetzt eine Rampe dort.

„Das war auch eine Maßnahme, die aufgrund einer Meldung an ‚SalzburgDirekt‘ passiert ist. Neben diesen Meldungen bekommen wir auch Anregungen vom Team Vielfalt der Stadt Salzburg. Hier wird innerhalb der Stadt gut gemeinsam an der Sache gearbeitet“, sagt Herbert Seebauer, Dienststellenleiter des Bauhofs.

Die Stadt Salzburg lädt Bürger:innen weiterhin dazu ein, problematische Stellen unkompliziert über die SalzburgDirekt App zu melden.

InfoZ