Traditionelle Palmbuschen kündigen auf der Staatsbrücke die Osterzeit an

v.l.: Barbara Fiegl, Josef Wanka und Johanna Hainzer von den Stadtgärten
Auch heuer zieren zehn liebevoll gebundene Palmbuschen die Staatsbrücke – ein österlicher Brauch, der in Salzburg längst Tradition hat. Rechtzeitig vor Ostern sorgen die Profis der Stadtgärten dafür, dass Bewohner:innen und Besucher:innen den bunten Osterschmuck schon von weitem wahrnehmen können. Die Palmbuschen stehen dabei nicht nur für Frühlingsgefühle, sondern gelten auch als Glücksbringer.
Stadträtin Andrea Brandner, ressortzuständig für die Stadtgärten, zeigt sich beeindruckt: „Die Palmbuschen auf der Staatsbrücke sind ein schönes Zeichen für den Frühling und die bevorstehende Osterzeit. Ich danke den Mitarbeiter:innen der Stadtgärten für ihren Einsatz. Mit viel Sorgfalt und Erfahrung tragen sie nämlich dazu bei, dass diese gelebte Tradition auch heuer wieder das Stadtbild bereichert.“
Die Palmbuschen bestehen im Regelfall aus sieben verschiedenen Pflanzenarten: Palmkätzchen, Buchsbaum, Wacholder, Lebensbaum beziehungsweise Thuje, Eibe, Stechpalme und Ölzweig. Ergänzt wird das Ganze durch farbenfrohe Hobelscharten.
„Die genaue Zusammensetzung kann regional unterschiedlich sein, bei den Stadtgärten setzen wir jedoch auf die hier übliche Variante. Heuer ist auf Grund des Buchsbaumzünslers kein Buchs vorhanden. Ebenso fehlt der Wacholder“, so Josef Wanka von den Stadtgärten der die Palmbuschen gebunden hat. Geschmückt wird wieder traditionell mit bunt gefärbten Hobelscharten.
Nicole Salamonsberger