Neues Schulgebäude in der Zaunergasse

Das Planungsgebiet liegt südlich der S-Bahn-Station Aiglhof

Im Bereich südlich der S-Bahn-Station Aiglhof und westlich des Landeskrankenhauses entsteht ein neues Schulgebäude für das Bundesgymnasium und die Salzburg International School (SALIS). Damit wird der bestehende Schulstandort modernisiert und langfristig für die Bildungsnutzung gesichert.

Das rund 12.500 m² große Areal liegt zwischen Karl-Adrian-Straße, Zaunergasse und Wilhelm-Erben-Straße. Neben den Schulgebäuden befinden sich hier auch Sport- und Freiflächen sowie ein städtischer Spielplatz.

Warum ist ein Neubau notwendig?

  • Das bestehende Schulgebäude besteht aus einem zweigeschossigen Klassentrakt und einem unterirdisch angebundenen Turnsaaltrakt. Der Klassentrakt entspricht räumlich und funktional nicht mehr den Anforderungen an eine Schule dieser Größe.
  • Die Bundesimmobiliengesellschaft plant deshalb einen Neubau für insgesamt 28 Klassen des Gymnasiums und der Salzburg International School. Der bestehende Turnsaaltrakt bleibt erhalten und wird saniert.
  • Für den Neubau liegt bereits ein städtebaulicher Entwurf vor. Geplant sind drei direkt miteinander verbundene Gebäudeteile mit unterschiedlichen Höhen. Damit fügt sich der Neubau in die unterschiedlich hohe Bebauung der Umgebung ein.
  • Die kompakte Bauweise ermöglicht gleichzeitig eine gute Belichtung der Unterrichts- und Aufenthaltsräume über die Fassaden.
  • Künftig soll das Schulgebäude von zwei Seiten erreichbar sein: sowohl von der Karl-Adrian-Straße als auch von der Zaunergasse.

    Verfahrensablauf

    Formal sind folgende Änderungen vorgesehen:

    • ein Flächentausch zwischen Bauland und Grünland
    • eine Änderung von „Grünland – Erholungsgebiet“ zu „Grünland – Gebiete für Sportanlagen, Spielplätze, Freibäder“
    • eine Änderung von „Bauland – Erweitertes Wohngebiet“ zu „Sonderfläche – Bildungseinrichtung“

    Parallel dazu wird auch der Bebauungsplan für den Bereich Zaunergasse angepasst beziehungsweise ergänzt. Darin werden die konkreten Rahmenbedingungen für die künftige Bebauung festgelegt.

    Wie geht es weiter?

    • Bevor die Planungen beschlossen werden können, durchlaufen sie das vorgesehene Raumordnungsverfahren.
    • Im September und Oktober 2026 beschäftigen sich zunächst der zuständige Fachausschuss des Gemeinderats und anschließend der Stadtsenat mit den Planentwürfen. Dabei geht es um den Beschluss zur öffentlichen Auflage.
    • Die öffentliche Auflage der Entwürfe ist voraussichtlich für November 2026 vorgesehen. Während dieser Zeit können die Unterlagen von der Öffentlichkeit eingesehen werden.
    • Über Beginn und Dauer der öffentlichen Auflage informiert die Stadt Salzburg rechtzeitig auf ihrer Website und über die Amtstafel.

    Was ändert sich bei Bauland und Grünflächen?

    • Damit das Projekt umgesetzt werden kann, muss der Flächenwidmungsplan angepasst werden. Dabei werden innerhalb des Planungsgebiets Bauland- und Grünlandflächen neu angeordnet.
    • Ein Teil der Fläche soll künftig ausdrücklich für die Bildungseinrichtung gewidmet werden. Flächen für Sport und Freizeit erhalten ebenfalls eine dafür passende Widmung.
    • Wichtig dabei: Das bestehende „Geschützte Grünland“ wird innerhalb des Planungsgebiets ausgeglichen. Insgesamt wird seine Fläche durch die Neuordnung sogar vergrößert.