Freiwillige Feuerwehr spendet Feuerwehrfahrzeug an bosnische Gemeinde Bugojno

Organisation "Bauern helfen Bauern" als Vermittlerin
20.05.2026
Bei der Übergabe:
v.l.: v.l.: Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Michael Leprich, Eldin Imamovic & Hamza Mlbasic von der Feuerwehr Bugojno, Vizebürgermeister Florian Kreibich, Branddirektor Werner Kloiber, Bernd Huber (Abteilungsvorstand MA1), Landolf Revertera & Susanne Seitlinger (Bauern helfen Bauern) und Jürgen Scherfl (Löschzug Gnigl)

Die Freiwillige Feuerwehr Salzburg unterstützt die Feuerwehr der Gemeinde Bugojno in Bosnien und Herzegowina mit einer Fahrzeugspende. Übergeben wird ein Pumpenfahrzeug des Löschzugs Gnigl, das seit 1992 dort im Einsatz stand und über 34 Jahre lang wertvolle Dienste für die Bevölkerung geleistet hat. Kürzlich wurde das Fahrzeug durch ein neues Einsatzfahrzeug ersetzt.

Bürgermeister-Stellvertreter Florian Kreibich: „Feuerwehr bedeutet Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung – auch über Grenzen hinweg. Wir sind überzeugt, dass das Fahrzeug in Bugojno weiterhin wertvolle Dienste leisten und einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit der Bevölkerung leisten wird.  Mein Dank ergeht auch an die Organisation „Bauern helfen Bauern“ für die Vermittlung der notwendigen Kontakte“.

„Bauern helfen Bauern“ vermittelte

Die Initiative zur Fahrzeugspende wurde von der Organisation „Bauern helfen Bauern“ vermittelt. Die Organisation rund um Doraja Eberle hat sich um die Spende bemüht und diese auch beantragt.

Das freut auch den Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Michael Leprich: „Als Feuerwehr leben wir die gegenseitige Unterstützung auch über die Stadtgrenzen hinweg. Wir konnten dies auch bereits bei Katastropheneinsätzen im Ausland unter Beweis stellen. Wir freuen uns darüber, dass dieses Fahrzeug nun auch weiterhin für die Sicherheit der Menschen eingesetzt wird“.

Technische Details

Das Pumpenfahrzeug ist unter anderem mit einer Einbaupumpe zur Wasserförderung, einem pneumatischen Lichtmast, einer Tragkraftspritze sowie Handwerkzeug ausgestattet. Es bietet Platz für eine Fahrzeugbesatzung von bis zu neun Feuerwehrmitgliedern.

Mit der Übergabe setzt die Freiwillige Feuerwehr Salzburg ein starkes Zeichen gelebter Solidarität über Grenzen hinweg.

Nicole Salamonsberger