Gefahrenstelle Ederkreuzung: Stadt ermöglicht weitere Entschärfung
Am Montag, 27. April, startet das Straßen- und Brückenamt der Stadt Salzburg mit weiteren Maßnahmen, um die Gefahrenstelle Ederkreuzung für Radfahrer:innen zu entschärfen. Dabei wird der bestehende abmarkierte Mehrzweckstreifen in der Gaisbergstraße erhöht, damit der Radweg sich zukünftig auf gleicher Höhe wie der Gehsteig befindet.
Der Mehrzweckstreifen im direkten Kreuzungsbereich wird entfernt, stattdessen bekommen Radfahrer:innen beim Zebrastreifen in der Fadingerstraße zwischen Bankfiliale und Apotheke eine Überfahrt im Sinne des Sankt Pöltner Modells (Kennzeichnung mittels „weißen Quadraten“ für einen gemeinsamen Geh- und Radwegübergang). Von dort führt dann der Radweg weiter in die Fürbergstraße. Bei der Ederkreuzung handelt es sich um eine Landesstraße, die Stadt führt hier die ersten Anpassungen im Sinne der Verkehrssicherheit im Rahmen der Zusammenarbeit an Landesstraßen durch.
Felix Bauer, Amtsleiter des Straßen- und Brückenamts, nennt weitere Details: „Nachdem seit einigen Tagen nunmehr wieder die Mischwerke offen haben und somit Asphalt zu Verfügung steht, setzen wir so schnell wie möglich die ersten Baumaßnahmen. Die Bauarbeiten sollen, abhängig vom Wetter und dem derzeit laufenden Bewilligungsprozess, bis zum ersten Mai abgeschlossen werden.“
Weitere Maßnahmen sind geplant
„Die Erhöhung des Mehrzweckstreifens auf Gehsteigniveau und die Radüberfahrt beim Zebrastreifen sind wichtige Schritte, um die Ederkreuzung zu entschärfen. Für nächstes Jahr hat das Land noch weitere Maßnahmen geplant“, sagt Bürgermeister-Stellvertreter Kay-Michael Dankl.
Gemeinsames Ziel verbindet Stadt und Land
Die Unfallstatistik und auch die VCÖ-Befragung zeigen deutlich, die meisten Unfälle mit betroffenen Radfahrer:innen im Stadtgebiet passieren auf Landesstraßen. „Deshalb liegt in den nächsten Jahren ein besonderes Augenmerk darauf, diese Gefahrenstellen zu entschärfen. Das Ziel, dass niemand mehr im Straßenverkehr tödlich verletzt wird, teilen Landesrat Schnöll und ich. Die Stadt hat schon im vergangenen Dezember beschlossen, zu diesem Zweck auch einen erhöhten Finanzierungsanteil auf Basis von sachlichen Kriterien zu leisten. Stadt und Land arbeiten derzeit gemeinsam daran, die noch offenen rechtlichen Punkte zu klären, aber an der Finanzierung darf die Sicherheit von Menschen im Straßenverkehr nicht scheitern“, ergänzt Dankl.
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