Maxglan verbinden: Hauptstraße wird zur lebendigen Flaniermeile

Wuzzeln, wo sonst Autos fahren: Bürgermeister Bernhard Auinger zeigt vollen Einsatz auf der autofreien Maxglaner Hauptstraße.
Autofreier Tag macht neue Mobilität und mehr Platz für Begegnung und Wirtschaft erlebbar
Die Maxglaner Hauptstraße gehörte am Samstag, 19. September, wieder den Menschen. Beim Autofreien Tag nutzten zahlreiche Besucher:innen die Gelegenheit, zu flanieren, gemeinsam zu feiern und klimafreundliche Mobilität direkt auszuprobieren.
Musik, kostenloses Kinderprogramm, regionale Köstlichkeiten sowie die Angebote der Maxglaner Vereine und Betriebe machten die Hauptstraße zum Treffpunkt für den gesamten Stadtteil. Verkehrsexpert:innen der Stadt informierten über aktuelle und geplante Verkehrsänderungen, Anpassungen bei Buslinien und weitere Mobilitätsprojekte.
Klimafahrplan 2040: Salzburgs Weg zur Klimaneutralität
Auch der Klimafahrplan 2040 der Stadt Salzburg wurde vor Ort vorgestellt. Er bündelt konkrete Maßnahmen auf dem Weg zu einer klimaneutralen Stadt: Bis 2030 sollen die CO₂-Emissionen halbiert werden, bis 2040 soll Salzburg klimaneutral sein. Im Bereich Mobilität setzt die Stadt insbesondere auf einen starken öffentlichen Verkehr, bessere Bedingungen für das Gehen und Radfahren, klimafreundliche Antriebe sowie attraktive öffentliche Räume. Ziel ist es, Klimaschutz mit mehr Lebensqualität, besserer Luft und sicheren Wegen zu verbinden.
S-bikes ausprobieren und Barrieren erleben
Besonders gefragt waren die neuen S-bikes. Besucher:innen konnten das Verleihsystem testen und erfahren, wie sich das Angebot mit Bus, Bahn und anderen Verkehrsmitteln kombinieren lässt. Einen bewussten Perspektivenwechsel ermöglichte die „Rallye barrierefrei“: Mit Dunkelbrille, Blindenstock oder Rollstuhl wurde erlebbar, wie schnell Gehsteigkanten und andere Hindernisse den Alltag erschweren können.
Bürgermeister Bernhard Auinger: „Eine lebendige Geschäftsstraße lebt von den Menschen, die hier einkaufen, verweilen und einander begegnen und nicht von Autos, die nur durchfahren. Der Autofreie Tag zeigt, wie viel Leben und wirtschaftliche Dynamik entstehen, wenn die Straße für einen Tag den Menschen gehört.“
Sozialstadträtin Andrea Brandner: „Teilhabe bedeutet, dass alle Menschen am Leben in unserer Stadt gleichberechtigt teilnehmen können. Die Barrierefrei-Rallye macht unmittelbar spürbar, welche Hindernisse Menschen mit Behinderungen im Alltag überwinden müssen. Dieses Bewusstsein ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer Stadt ohne Barrieren.“
Der Aktionstag machte damit zentrale Ziele von „Salzburg verbinden – Die lebenswerte Stadt!“ und des Klimafahrplans 2040 unmittelbar erlebbar: eine gut erreichbare, klimabewusste und inklusive Stadt mit sicheren Wegen sowie mehr Lebensqualität im öffentlichen Raum.
Höfferer Jochen MA