Donnerstagabend: Großübung im Salzburger Lokalbahnhof
Feuerwehren und Rotes Kreuz trainieren gemeinsam für den Ernstfall
Archivbild
Am Donnerstag, 3. September 2026, findet ab 19.30 Uhr eine groß angelegte Einsatzübung im Bereich der Endstation der Salzburger Lokalbahn unter dem Hauptbahnhof statt. Rund 60 bis 70 Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr, Freiwilliger Feuerwehr und Rotem Kreuz trainieren dabei gemeinsam für den Ernstfall. Ziel der Übung ist es, die Zusammenarbeit und Abstimmung zwischen den Einsatz- und Rettungsorganisationen weiter zu verbessern und Abläufe unter möglichst realistischen Bedingungen zu erproben.
Bürgermeisterstellvertreter Christoph Brandstätter: „Wir können einen Ernstfall nicht planen – aber wir können uns bestmöglich darauf vorbereiten. Großübungen wie diese sind daher besonders wichtig: Sie geben unseren Einsatzkräften die Möglichkeit, unter realitätsnahen Bedingungen zu trainieren und die Zusammenarbeit von Feuerwehr und Rotem Kreuz weiter zu verbessern. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit der Salzburgerinnen und Salzburger.“
Die Übung findet im unterirdischen Bereich am Lokalbahnhof statt, der derzeit noch nicht wieder im regulären Betrieb ist. Insgesamt sind rund 50 Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr sowie etwa 15 Mitarbeiter:innen des Roten Kreuzes beteiligt.
Brand in Lokalbahngarnitur als Übungsannahme
Ausgangspunkt der Übung ist ein angenommenes Brandereignis in einer Lokalbahngarnitur bei der Einfahrt in den Lokalbahnhof. Rund 20 Personen befinden sich laut Übungsannahme zu diesem Zeitpunkt im Fahrgastraum. Einige können den verrauchten Bereich selbstständig verlassen, weitere Menschen müssen von den Einsatzkräften gesucht und gerettet werden.
Unter realitätsnahen Bedingungen - Brandsimulation durch Nebelmaschinen, Einsatz von Übungspuppen und Statist:innen - trainieren die Einsatzkräfte unter anderem die Menschenrettung aus einem verrauchten Gefahrenbereich, die Brandbekämpfung unter Atemschutz sowie die Koordination der unterschiedlichen Organisationen vor Ort. Auch die Kommunikation an der Einsatzstelle und die Sicherstellung der Wasserversorgung sind Teil der Übung. Die Berufsfeuerwehr und die Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr sind mit neun Einsatzfahrzeugen vor Ort. Das Rote Kreuz nimmt mit sechs Rettungs-, Kranken- und Mannschaftstransportfahrzeugen an der Übung teil.
Zusammenarbeit für den Ernstfall trainieren
Großübungen wie diese ermöglichen es den beteiligten Organisationen, Abläufe und Schnittstellen unter realitätsnahen Bedingungen zu erproben. Die Erkenntnisse aus der Übung sollen dazu beitragen, die Zusammenarbeit weiter zu verbessern und im Ernstfall bestmöglich vorbereitet zu sein.
Keine Einschränkungen für Bus- und Bahnverkehr
Der reguläre Bus- und Bahnverkehr wird durch die Übung nicht eingeschränkt. ÖBB, Salzburg Linien, Salzburger Verkehrsverbund und weitere betroffene Verkehrsunternehmen sind vorab informiert.
Passant:innen vor Ort informiert
Da die Übung in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof und damit in einem stark frequentierten Bereich stattfindet, werden Passant:innen vor Ort mit Plakaten und Hinweisen über die Übung informiert. Zusätzlich stehen Lotsen der Freiwilligen Feuerwehr für Auskünfte bereit.
Salamonsberger / Schupfer