Earth Night 2026: Stadt Salzburg setzt mit Dunkelheit ein Zeichen gegen Lichtverschmutzung

08.09.2026
Die Festung im Dunkeln (Archivbild)
Die Festung im Dunkeln (Archivbild)

Am 11. September wird es bei zahlreichen Salzburger Sehenswürdigkeiten und Amtsgebäuden eine Nacht lang dunkel

Am 11. September 2026 findet die diesjährige „Earth Night“ statt. Mit der weltweiten Aktion wird auf die zunehmende Lichtverschmutzung und die negativen Auswirkungen von künstlichem Licht auf Mensch, Tier und Natur aufmerksam gemacht. Die Stadt Salzburg beteiligt sich auch heuer wieder an der Earth Night und setzt damit ein sichtbares Zeichen für einen bewussten Umgang mit künstlicher Beleuchtung.

Ab Einbruch der Dunkelheit sind Menschen dazu aufgerufen, Außenbeleuchtung möglichst zu reduzieren oder für eine Nacht ganz abzuschalten. Denn nicht benötigtes Licht, das während der gesamten Nacht leuchtet, trägt zur zunehmenden Aufhellung des Nachthimmels bei. Die natürliche Dunkelheit ist für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten von großer Bedeutung und auch für den Menschen ein wichtiger Bestandteil eines gesunden Lebensumfelds.

Salzburg lässt Sehenswürdigkeiten im Dunkeln

Auch die Stadt Salzburg beteiligt sich an der Earth Night. Amtsgebäude und zahlreiche beleuchtete Sehenswürdigkeiten werden während der Earth Night nicht beleuchtet. Damit setzt die Stadt ein bewusstes und weithin sichtbares Signal für den Schutz der natürlichen Nacht und gegen unnötige Lichtverschmutzung.

„Künstliches Licht ist für unseren Alltag wichtig, aber wir sollten bewusst darauf achten, wo und wann wir es tatsächlich brauchen. Gerade in der Nacht können wir auf viele Beleuchtungen verzichten. Mit der Earth Night setzt die Stadt Salzburg ein kleines, aber sichtbares Zeichen für mehr Bewusstsein im Umgang mit Licht und für den Schutz von Mensch und Natur. Deshalb arbeitet die Stadt Salzburg seit mehreren Jahren daran, die Beleuchtung im öffentlichen Raum möglichst umweltfreundlich zu gestalten“, sagt der ressortzuständige Bürgermeister-Stellvertreter Kay-Michael Dankl.

Von der Aktion ausgenommen ist die Straßenbeleuchtung. Diese bleibt aus Gründen der Verkehrssicherheit und öffentlichen Sicherheit wie gewohnt in Betrieb.

Der organisatorische und administrative Aufwand für die Stadt hält sich dabei in Grenzen. Die Beleuchtung jener Gebäude und Sehenswürdigkeiten, die an der Earth Night teilnehmen, wird für die Dauer der Aktion abgeschaltet und am nächsten Morgen wieder eingeschaltet.

Die Earth Night ist wichtig

Künstliches Licht zur falschen Zeit und am falschen Ort kann erhebliche Auswirkungen auf das gesamte Ökosystem haben. Besonders betroffen sind beispielsweise nachtaktive Insekten und Vögel, aber auch Pflanzen und andere Tiere. Gleichzeitig geht durch unnötige Beleuchtung Energie verloren.

Die Earth Night macht darauf aufmerksam, dass sich Lichtverschmutzung mit einfachen Maßnahmen reduzieren lässt – etwa durch Bewegungsmelder, Dämmerungs- und Zeitschalter, eine gezielte Ausrichtung von Lichtquellen oder eine entsprechende Abschirmung.

Jede und jeder kann mitmachen

Die Earth Night lebt vom Mitmachen. Private Haushalte, Unternehmen, Organisationen und Gemeinden können sich beteiligen, indem sie am 11. September ab Einbruch der Dunkelheit nicht notwendige Außenbeleuchtung reduzieren oder abschalten.

Die Stadt Salzburg lädt daher auch die Bevölkerung ein, sich an der Aktion zu beteiligen und gemeinsam ein Zeichen für eine dunklere, lebensfreundliche Nacht zu setzen.

Denn: Wo weniger unnötiges Licht leuchtet, bleibt mehr von der natürlichen Nacht erhalten

InfoZ