Neue Rampe verbindet Orangeriegarten mit Mirabellgarten
Stadt Salzburg investiert 17.000 Euro für mehr Barrierefreiheit und Zugänglichkeit
v.l.: Peter Ebner (Behindertenbeauftragter im Team Vielfalt), Eva Hody (Landeskonservatorin für Salzburg, Bundesdenkmalamt), Inge Hofinger (Inklusionsbotschafterin), Sozialstadträtin Andrea Brandner und Peter Ebner von den Stadtgärten
Die Stadt Salzburg setzt einen weiteren wichtigen Schritt für eine barrierefreie und inklusive Stadtgestaltung: Die neue Verbindungsrampe zwischen dem Orangeriegarten und dem Mirabellgarten wurde fertiggestellt und steht ab sofort allen Besucherinnen und Besuchern zur Verfügung.
Nach Rosengarten auch Orangeriegarten barrierefrei aus Gartenparterre erreichbar
Durch die neue Rampe wird die Zugänglichkeit des beliebten Gartenareals deutlich verbessert und ein komfortabler, barrierefreier Übergang zwischen den beiden Bereichen geschaffen. Die Rampe wurden über die historische Stufenanlage gelegt und besteht aus massiven Steinplatten aus Untersberger Marmor (mit einer grob gestockten Oberfläche). Die Ausführung wurde im Vorfeld mit dem Bundesdenkmalamt abgestimmt. Für die Umsetzung des Projekts investierte die Stadt Salzburg rund 17.000 Euro.
Die für Barrierefreiheit zuständige Stadträtin und Vorsitzende des Behindertenbeirates, Andrea Brandner, begrüßt die Fertigstellung der Maßnahme: „Barrierefreiheit bedeutet Teilhabe und Selbstbestimmung für alle Menschen. Mit der neuen Rampe schaffen wir einen weiteren wichtigen Beitrag für eine inklusive Stadt, in der öffentliche Räume unabhängig von Alter oder körperlichen Einschränkungen genutzt werden können. Der Mirabellgarten zählt zu den meistbesuchten Orten Salzburgs. Umso wichtiger ist es, dass dieser für alle Menschen möglichst uneingeschränkt zugänglich ist.“
Peter Ebner, Behindertenbeauftragter in der Stadt, dazu: „Nach dem Etappenplan zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention gehört wesentlich der kontinuierliche Ausbau der Barrierefreiheit an öffentlichen Plätzen. Mit dem barrierefreien Zugang zum Orangeriegarten wird echte Teilhabe von Menschen mit Behinderung an einem der schönsten Plätze Salzburgs ermöglicht.“
Inklusion im Stadtbild wird weiter gestärkt
Die neue Verbindung erleichtert insbesondere Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, Rollstuhlnutzerinnen und Rollstuhlnutzern, Personen mit Kinderwagen sowie älteren Menschen die Nutzung der Gartenanlagen. „Jede Maßnahme, die Hindernisse abbaut, verbessert die Lebensqualität vieler Menschen. Barrierefreiheit kommt nicht nur einer einzelnen Gruppe zugute, sondern macht unsere Stadt insgesamt lebenswerter und zugänglicher“, so Brandner abschließend. Die Stadt Salzburg verfolgt damit konsequent ihren Weg, öffentliche Räume schrittweise barrierefrei zu gestalten und die Inklusion im Stadtbild weiter zu stärken.
Nicole Salamonsberger