Elektronisches Parkpickerl startet ab April
Die Stadt Salzburg stellt die Ausnahmegenehmigungen für Bewohner:innen in Kurzparkzonen ab April auf ein elektronisches System um. Das bisherige Parkpickerl für die Windschutzscheibe entfällt. Mit der Bewilligung wird das Kennzeichen künftig elektronisch freigeschaltet. Zur Kontrolle scannen die Mitarbeiter:innen der Parkraumüberwachung die Kennzeichen. Derzeit gibt es rund 10.000 Inhaber:innen von Ausnahmegenehmigungen in den Kurzparkzonen. Diese erhielten bisher ein physisches Parkpickerl zum Anbringen an der Windschutzscheibe zugeschickt. Dieser Schritt wird nun digital abgewickelt. Das macht den Prozess für Bewohner:innen einfacher, bequemer und sicherer. Nach der Bezahlung wird das Kennzeichen freigeschaltet. Damit ist die Parkberechtigung erteilt. Ob die Bewilligung gültig ist, kann ab 1. April unter www.stadt-salzburg.at/gueltigkeitsabfrage abgefragt werden.
„Uns ist wichtig, dass Verwaltung für die Menschen einfacher wird. Mit der digitalen Lösung rund ums Parkpickerl ersparen wir den Bürgerinnen und Bürgern Wege, Zeit und unnötigen Papierkram. Niemand muss mehr Angst haben, etwas zu verlieren oder Fristen zu übersehen – wir erinnern rechtzeitig und alles funktioniert bequem elektronisch. Das ist moderne, bürgernahe Verwaltung, die den Alltag spürbar erleichtert“, betont Bürgermeister-Stellvertreter Florian Kreibich.
Ein großer Vorteil der Umstellung: Das elektronische Parkpickerl kann nicht mehr verloren gehen. Gleichzeitig sinkt der Verwaltungsaufwand deutlich. Da die Berechtigungen jeweils für zwei Jahre gelten, fallen pro Jahr rund 5.000 Verlängerungen an. Der bisherige Aufwand für Druck, Versand und Bearbeitung wird nun reduziert und Papier durch eine digitale Lösung ersetzt. Die Stadt Salzburg verfolgt mit dem elektronischen Parkpickerl ein modernes Modell, das die Abwicklung von Ausnahmegenehmigungen in Kurzparkzonen effizienter gestaltet. Die leichtere Handhabung, der Wegfall des physischen Pickerls und der geringere Verwaltungsaufwand bringen sowohl für Bewohner:innen als auch für die Verwaltung Vorteile.
Eva Kuchner-Philipp