Nach erfolgreicher Ausweitung: Stadt Salzburg stockt Kautionsfonds auf

24.06.2026

Die Stadt Salzburg hat im Vorjahr ihren Kautionsfonds für Wohnungssuchende massiv ausgebaut. Die Einkommensgrenzen wurden angehoben und die Unterstützung auf bis zu 2.000 Euro erweitert. In der Bevölkerung kommt das Angebot so gut an, dass die Stadt das Budget von 70.000 Euro um weitere 45.000 Euro aufstockt. „Der Kautionsfonds greift Menschen unter die Arme, bei denen die Wohnungssuche an der Kaution zu scheitern droht. Sie gilt nicht nur für geförderte, sondern auch private Mietwohnungen. Die große Nachfrage zeigt, dass der Ausbau im Vorjahr sich bewährt“, sagt Bürgermeister-Stellvertreter Kay-Michael Dankl, zuständig für das Wohnservice.

Der Kautionsfonds richtet sich an Menschen mit niedrigem Einkommen und unterstützt sie mit zinsfreien Darlehen für Wohnungskautionen. Im vergangenen Jahr wurde das Angebot deutlich ausgebaut: Die Einkommensgrenzen wurden erhöht, die maximale Unterstützung auf bis zu 2.000 Euro angehoben und die Antragstellung durch die Verknüpfung mit der Aktiv:Karte erleichtert. Die Verbesserungen wirken: Seit Jahresbeginn hat die Stadt bereits 69.424 Euro ausbezahlt und damit 43 Haushalte unterstützt. Das Budget war damit zur Jahresmitte nahezu vollständig ausgeschöpft. Durch die zusätzlichen 45.000 Euro können weitere Haushalte unterstützt werden.

Sozialstadträtin Andrea Brandner, aus deren Verfügungsbereich die Verstärkermittel umgeschichtet wurden, betont die Bedeutung des Kautionsfonds: „Dass wir zusätzliche Mittel für den Kautionsfonds bereitstellen, ist ein klares sozialpolitisches Signal. Wohnen darf nicht daran scheitern, dass Menschen die Kaution nicht aufbringen können. Die hohe Nachfrage zeigt, wie wichtig diese Unterstützung inzwischen für viele Salzburgerinnen und Salzburger ist. Deshalb war es notwendig, rasch nachzuschärfen und weitere Mittel bereitzustellen.“

Informationen und Antragstellung

InfoZ