REK-Entwurf: Vorbegutachtung durch Land abgeschlossen, intensive Arbeit geht über den Sommer weiter

22.07.2026
Die über 800 Einwendungen zum neuen Räumlichen Entwicklungskonzept werden derzeit bearbeitet.

Beim neuen Räumlichen Entwicklungskonzept der Stadt Salzburg ist ein weiterer wichtiger Schritt geschafft: Die fachliche Vorbegutachtung durch das Land Salzburg als Aufsichtsbehörde ist abgeschlossen. Die Rückmeldungen daraus werden derzeit vom Amt für Stadtplanung und Verkehr aufgearbeitet. Parallel dazu sind auch die Gespräche mit Grundeigentümer:innen über Optionsverträge für wichtige Flächen weit fortgeschritten.

„Wir haben angekündigt, dass wir bis zum Sommer einen belastbaren Stand haben wollen. Dieser Stand liegt jetzt vor. Das Amt arbeitet derzeit sehr intensiv an der Aufarbeitung der Stellungnahmen und an den noch offenen Punkten“, sagt Planungsstadträtin Anna Schiester.

Weiter bearbeitet werden auch die rund 800 eingegangenen Einwendungen und Stellungnahmen von Institutionen, aus der Bevölkerung und von Grundeigentümer:innen. Diese werden einzeln fachlich geprüft und ein Fachvorschlag für die Politik ausgearbeitet. Nach Befassung des Gemeinderates werden Rückmeldungen über eine allfällige Berücksichtigung an die Einwender:innen ergehen.

„Beim REK geht es um zentrale Weichenstellungen für Salzburg: Wo kann neuer Wohnraum entstehen? Welche Grünräume sollen langfristig gesichert werden? Wo braucht es Flächen für Betriebe, Infrastruktur und Mobilität? Das sind Entscheidungen mit langfristiger Wirkung, deshalb müssen die Rückmeldungen sorgfältig fachlich geprüft werden“, so Schiester.

Nach der Arbeit über den Sommer wird der aktuelle Stand im Herbst erneut mit der Politik besprochen. Bei einzelnen Flächen, bei denen sich Änderungen gegenüber dem bisher aufgelegten Entwurf ergeben, wird eine weitere öffentliche Auflage notwendig sein. Der Gemeinderat wird sich deshalb im Herbst noch einmal mit einer Teiländerung des REK-Entwurfs befassen.

„Salzburg hat wenig Fläche und gleichzeitig viele Anforderungen an denselben Raum. Mit dem REK entscheiden wir, wo Entwicklung möglich sein soll und wo nicht. Genau deshalb braucht dieser Prozess eine umfassende und fachlich-rechtlich basierte Abwägung. Über den Sommer wird weitergearbeitet, im Herbst geht es dann wieder in die politische Beratung.“

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