Schallmoos: Stadt ermöglicht 42 neue Starterwohnungen für junge Menschen

Luftbild des ehemaligen PamPam-Areals an der Robinigstraße in Salzburg-Schallmoos. Die rot markierte Fläche zeigt das Gebiet, auf dem neben Gewerbeflächen und frei finanzierten Wohnungen auch 42 Start- und Übergangswohnungen für junge Menschen entstehen sollen.
In der Robinigstraße in Schallmoos wird das ehemalige PamPam-Areal demnächst neu bebaut. Neben Gewerbeflächen und frei finanzierten Wohnungen kommen erstmals auch 42 Start- und Übergangswohnungen im nördlichen Bauteil. Dabei handelt es sich um eine Wohnform für junge Menschen, für die gemäß Salzburger Bautechnikgesetz erleichterte Bauvorgaben gelten. Dabei handelt es sich um Zwei- und Dreizimmerwohnungen zwischen 45 und 65 Quadratmetern. Die Miethöhe muss laut Gesetz um mindestens zehn Prozent unter dem Marktwert liegen. Eine Besonderheit ist, dass diese Startwohnungen auch im Betriebsgebiet errichtet werden dürfen.
„Gerade junge Menschen brauchen leistbaren Wohnraum, der in Salzburg sehr knapp ist. Deshalb ist jede der 42 neuen Starterwohnungen wertvoll. Der Großteil, voraussichtlich sogar alle, werden mit Wohnbaufördermitteln errichtet, das heißt die Mieten liegen mit Betriebskosten bei rund 12 Euro pro Quadratmeter“, sagt Bürgermeister-Stellvertreter Kay-Michael Dankl: „Sollten welche ohne Wohnbaufördermittel errichtet werden, gilt ein Abschlag von 20 Prozent gegenüber dem marktüblichen Mietzins.“
„Dass wir demnächst den Bebauungsplan jetzt in die Aufbaustufe bringen können, ist das Ergebnis langer und intensiver Verhandlungen. Ursprünglich waren die Starterwohnungen in dieser Form nicht vorgesehen. Erst durch die Nachverhandlungen in der neuen Gemeinderatsperiode ist es gelungen, neben freifinanzierten Wohnungen auch leistbaren Wohnraum zu sichern. Gleichzeitig entsteht dort, wo heute noch ein Parkplatz ist, neue, grüne Qualität für Schallmoos – mit einem attraktiven Freiraum, der den Stadtteil aufwertet.“ ergänzt Planungsstadträtin Anna Schiester
Die Vergabe der Starterwohnungen liegt überwiegend bei der Stadt Salzburg. Diese Vereinbarungen werden über einen Raumordnungsvertrag abgesichert, die Gemeinderatsgremien werden diese und nächste Woche informiert.
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