Zweisprachige Märchenstunden bringen Kinderaugen zum Leuchten

(v.l.n.r.: Maud Maren Koch (Kinderbibliothekarin), Marina Razumovskaja (Musikerin), Cazim Lutvija (Muttersprachenlehrer), Andrea Brandner (Sozialstadträtin), Ulrike Stefflbauer (Team Vielfalt), Katharina Bacher (Autorin Leuchtfenster)
Mit strahlenden Augen, gespitzten Ohren und großer Neugier verfolgten zahlreiche Kinder die vorletzte Ausgabe der zweisprachigen Märchenstunden in der Stadt:Bibliothek Salzburg. Die beliebte Veranstaltungsreihe des Teams Vielfalt richtet sich an Kinder im Alter von fünf bis sieben Jahren und vermittelt auf spielerische Weise Freude am Lesen, Erzählen und an der Vielfalt der Sprachen.
Die Kombination aus Deutsch und einer zweiten Sprache eröffnet den Kindern neue Klangwelten, stärkt das Sprachbewusstsein und macht kulturelle Vielfalt erlebbar. Beim heutigen Termin war auch Stadträtin Andrea Brandner zu Gast und erlebte, wie die Geschichte "Leuchtfenster" die jungen Zuhörenden in ihren Bann zog: „Kinder gehen ganz selbstverständlich und neugierig auf unterschiedliche Sprachen zu. Genau diese Offenheit möchten wir fördern. Mehrsprachigkeit ist kein Hindernis, sondern ein Talent und ein großer Schatz, den viele Kinder bereits mitbringen. Wenn wir diese Fähigkeiten wertschätzen und stärken, fördern wir nicht nur die sprachliche Entwicklung, sondern auch gegenseitigen Respekt und ein gutes Miteinander."
„In fremde Sprachwelten eintauchen, die Liebe zur Literatur entdecken, mit Musik, singen, aktiv mitmachen, all das erlebt das oft mehrsprachige Publikum bei den Märchenstunden in der Stadt:Bibliothek. Die Eindrücke nehmen sie mit, in den Kindergarten, die Klasse und bearbeiten sie weiter“, so Ulrike Stefflbauer, verantwortlich für Sprachförderung im Team Vielfalt.
Die zweisprachigen Märchenstunden sind Teil des Angebots des Teams Vielfalt der Stadt Salzburg und finden in Zusammenarbeit mit der Stadt:Bibliothek statt. Mit Geschichten in Deutsch und wechselnden Gastsprachen wird Kindern spielerisch vermittelt, dass Sprachen verbinden und kulturelle Vielfalt den Alltag bereichert.
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