Sozialausschuss: 23.000 Euro für Mieterschutz und Schimmelberatung beschlossen

28.05.2026

Am Donnerstag, 28. Mai 2026, haben die Mitglieder des Sozialausschusses unter Vorsitz von Gemeinderätin Nicola Kortner (KPÖ Plus) zwei Tagesordnungspunkte behandelt.

Mieterschutzverband Österreich – Förderung für Aktiv:Karten Inhaber:innen
Die Stadt Salzburg unterstützt die Beratung und Vertretung von Aktiv:Karten Inhaber:innen durch den Mieterschutzverband Österreich. Die Förderung ist für sozial benachteiligte Mieter:innen vorgesehen, die Unterstützung bei mietrechtlichen Fragen benötigen.
Der Mieterschutzverband berät unter anderem bei der Überprüfung von Mietzins und Betriebskosten, bei Indexanpassungen, Mietvertragsprüfungen sowie bei Verfahren vor der Schlichtungsstelle und in außerstreitigen Gerichtsverfahren. Damit erhalten Aktiv:Karten Inhaber:innen niederschwellige und fachkundige Hilfe in oft komplexen Wohn- und Mietrechtsfragen.
Für diese Beratungs- und Vertretungsleistungen stellt die Stadt Salzburg 15.000 Euro zur Verfügung. Zusätzlich werden 8.000 Euro für Schimmelberatungen bereitgestellt. Damit soll betroffenen Mieter:innen rasch und gezielt geholfen werden, wenn gesundheitliche oder wohnrechtliche Belastungen durch Schimmel in der Wohnung auftreten.
Die Förderungen in Höhe von insgesamt 23.000 Euro wurden einstimmig beschlossen.

Diakoniewerk Salzburg – Fortsetzung des Projekts Handy, Laptop & Co
Das Projekt „Handy, Laptop & Co“ des Diakoniewerks Salzburg soll fortgesetzt werden. Es unterstützt ältere Menschen beim Umgang mit Smartphone, Tablet, Laptop und digitalen Anwendungen und stärkt damit ihre Selbstständigkeit im Alltag. Behandelt werden unter anderem Grundfunktionen digitaler Geräte, Messenger und Videotelefonie, Internet, Apps, E-Mail sowie digitale Behördenwege wie die ID Austria.
2025 wurden 482 Personen im Stadtgebiet Salzburg betreut. Neben der digitalen Unterstützung leistet das Projekt auch einen wichtigen Beitrag gegen soziale Isolation. Getragen wird das Angebot von einer breit aufgestellten Gruppe Freiwilliger – von Schüler:innen und Studierenden über IT-Berufstätige bis zu älteren engagierten Menschen. So entsteht ein generationenübergreifender Austausch, der Wissen weitergibt und Begegnung ermöglicht.
Die Förderung des Projekts in Höhe von 10.400 Euro wurde einstimmig beschlossen;die endgültige Beschlussfassung erfolgt im Gemeinderat.

Eva Kuchner-Philipp