Kunst-Litfaßsäulen und Digitale City-Lights 2026
Die elf prämierten Arbeiten wurden von einer Jury aus den eingereichten Beiträgen ausgewählt. Jede der ausgewählten Positionen wird mit 1.500 Euro für Konzept und Gestaltung ausgezeichnet – finanziert von der Stadt Salzburg und dem Land Salzburg. Für Produktion und Umsetzung sorgt wie in den Vorjahren die Progress Außenwerbung. Zwei Kunstlitfaßsäulen befinden sich heuer wieder außerhalb der Stadt: in Grödig und Hallein – ermöglicht durch die gute Kooperation mit dem Land Salzburg und der Progress Außenwerbung.
„Die größte Stärke von Out of Home Media ist, dass es keine Blase kennt. Keine Filter. Keine Echokammer. Genau deshalb zählt Außenwerbung heute zu den erfolgreichsten und wirkungsvollsten Medien: Botschaften erreichen die Menschen dort, wo das Leben stattfindet, unmittelbar, ungefiltert und für alle sichtbar. Das Kunst-Projekt „against the bubbles“ ist daher wie geschaffen für unsere Out of Home-Flächen. Wir gratulieren allen Künstler:innen herzlich und bedanken uns bei unseren Partner:innen, die die ‚Salzburger Kunst-Litfaßsäulen‘ seit zwölf Jahren möglich machen“, so Dominik Sobota, Geschäftsführer von Progress Außenwerbung.
Klassische Litfaßsäulen und ihre Projekte:
- Franka Althaus, DACKELFIEBER
City-Light-Säule, Schumacherstraße 14
(Vorplatz Stadt:Bibliothek)
- Renée Kraemer, HighFive
Makartkai/Landesberufsschule 2
Grödig: Neue Heimat Straße 15
- Daniel Car, Federball
Franz-Josef-Kai 27/S-Bahn
Hallein: Hermann-Pramerplatz / Bahnhof bei Taxistand
- David Fisslthaler, Against The Bubble(wrap)
Franz-Josef-Kai/Müllnersteg, Café am Kai
- Beate Ronacher, Will Work for Food
Franz-Josef-Kai/Calisthenics-Anlage Mülln
- Roberto Carlos González Bautista, Kaugummiautomatenvitrine
Franz-Josef-Kai/Ursulinenkirche Spielplatz
- Bernhard Gwiggner, BlasenKongress
Franz-Josef-Kai/Rotkreuzparkplatz
Digitale City-Lights im Stadtraum
- Marco Döttlinger, i see distance in your eyes
- Marion Fischer, Blinde Spiegel
- Lena Fürjesi, Singend suche ich nach der passenden Lade
- Anna-Maria Stadler, Eine kurze Unterbrechung
„Das vorgegebene Thema „against the bubbles“ hat wunderbare Blasen geworfen. Es werden viele aktuelle Themen gestreift, die unser soziales Sein als fragiles Gebilde in einem unüberschaubaren Strom von fremdgesteuerten Informationen begreifen. Filterblasen und Echokammern werden individuell wahrgenommen und sichtbar gemacht. Wenn die Welt nur mehr radikal vereinfacht erklärt wird, leiden darunter Toleranz, Diskurs und Gemeinsamkeit“, erklärt Elfrid Wimmer-Repp, Vorsitzende des Kunstbeirats, die diesjährigen Projekte.



















